Kommunales Kino im alten Wiehrebahnhof
Urachstr. 40
79102 Freiburg
Tel. 0761 - 709033

kino@freiburger-medienforum.de

 

Kinderkino

 

Otfried Preußler-Verfilmungen: Die kleine Hexe · Krabat
Das Sams

 


 

Otfried Preußler-Verfilmungen

Die kleine Hexe

Regie: Zdenek Smetana, nach dem Buch von Otfried Preußler
CSSR / BRD 91 Min. / ab 6 J.

 

Der erste abendfüllende Animationsfilm des tschechischen Regisseurs Zdenek Smetana erzählt das Märchen von einer kleinen Hexe, die mit ihrem Freund, dem Raben Abraksas, in einem kleinen Häuschen inmitten eines tiefen Waldes lebt. Sie ist erst 127 Jahre alt und aus dem Zauberbuch kennt sie nur 13 Seiten, wobei ihr manchmal auch die Zauberkünste durcheinander geraten.

Gegenüber der literarischen Vorlage von Otfried Preußler nimmt Smetana zwei nicht unbedeutende Veränderungen vor. Die kleine Hexe wird bei ihm zu einem herzigen kleinen Mädchen, und der Rabe Abraksas ist nicht nur ein kluger Freund, sondern der Lebensgefährte der Hexe, ohne den sie letztlich gegen den Hexenrat unterliegen würde. Einfühlsam und geschickt wird die Vorlage auch um neue Episoden erweitert, und die verschiedenen Stimmungen werden mediengerecht in Bewegung und Tanz umgesetzt.

Sa., 4.1., 15.30 / So., 5.1., 15.30

 


 

Krabat

Regie: Karel Zeman, nach dem gleichnamigen Buch von Otfried Preußler
CSSR/BRD 1977 75 Min. / ab 8 J.

 

Otfried Preußler hat nach einem wendischen Märchen, das im 16. Jahrhundert in der Lausitz spielt und die unheimliche Geschichte des armen Jungen Krabat erzählt, das Buch geschrieben. Und Karel Zeman, Altmeister des tschechischen Animationsfilms, hat einen atmosphärisch dichten, geheimnisvollen Film daraus gemacht. Vor einem gemalten Hintergrund agieren seine gezeichneten Figuren. Der Bettelknabe Krabat wird in einen Raben verwandelt, wie schon elf Jungen vor ihm. In der Mühle am "Schwarzen Wasser" müssen sie nicht nur das Müllerhandwerk, sondern auch die "Schwarze Kunst" erlernen, unter der Anleitung eines bösen Hexenmeisters. Krabat ist in höchster Gefahr und kann nur durch die Liebe eines Mädchens gerettet werden.

Sa., 25.1., 15.30 / So., 26.1., 15.30

 


 

Das Sams

Regie: Ben Verbong; Buch: Paul Maar & Ulrich Limmer, nach den Sams-Kinderbüchern von Paul Maar
D 2001 100 Min. ab 6 J.

 

Kinder lieben das Sams, weil es - genau wie Pippi Langstrumpf - keinen Respekt vor den Erwachsenen hat, vor allem dann nicht, wenn sie auf ihre Autorität pochen. Und weil beim Sams die Wünsche in Erfüllung gehen - schließlich hat es dafür seine Wunschpunkte im Gesicht.

"Zwei freche, flinke Äuglein, ein riesiger Mund, so groß, dass man fast Maul sagen musste, und anstelle der Nase ein beweglicher, kurzer Rüssel. Sein breites Gesicht war übersät mit großen blauen Punkten. Aus den feuerroten Haaren, die wie Stacheln eines Igels nach oben standen, schauten zwei abstehende Ohren." So beschreibt Paul Maar sein Geschöpf, das eines Tages auf dem Wochenmarkt einer Kleinstadt auftaucht. Und da der schüchterne Schirmkonstrukteur Bruno Taschenbier der einzige ist, der errät, dass es sich dabei um Sams handelt (weil heute doch Samstag ist), wird er zu seinem neuen Papa - widerwillig zunächst, denn Sams bringt allerlei Aufregung in sein geordnet-langweiliges Leben.

Sa., 11.1., 15.30 / So., 12.1., 15.30 / Sa., 18.1., 15.30 / So., 19.1., 15.30

 



schreib mir mal! e-mail ans Kommunale Kino
kino@freiburger-medienforum.de
Startseite Kommnunales Kino Freiburg

Zurück zur
Startseite


Zuletzt bearbeitet am 04.01.2003 © aptum1997-2003 Schreib mal wieder webmaster@aptum.de