Kommunales Kino im alten Wiehrebahnhof
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Wesh Wesh, qu'est-ce qui se passe?

(Wesh Wesh, was geht hier ab?)

Regie & Buch: Rabah Ameur-Zaïmeche; Kamera: Olivier Smittarello, Karim Albaoui, E. Dupré, Lionel Sautier; Musik: Assasin-Zebda; mit B. Ameur-Zaïmeche, Rabah Ameur-Zaïmeche, Salim Ameur-Zaïmeche u.a. F 2001 OmU / 83 Min.

Nachdem er die doppelte Strafe von Gefängnis und Ausweisung verbüßt hat, kehrt Kamel heimlich nach Frankreich zurück, zu seiner Familie, in die Stadt seiner Kindheit. Er bemüht sich nach Kräften, Ordnung in sein Leben zu bringen. Als all seine Versuche, Arbeit zu finden und Papiere zu bekommen, ergebnislos bleiben, beschließt er, sein Pech geduldig zu ertragen. Da bringt sein jüngerer Bruder Mousse, der Haschisch schmuggelt, die Familie in Gefahr.

Was geht hier ab? fragt Rabah Ameur-Zaïmeche. Integration - wenn jeder kleine Einwanderer verdächtig ist? Pflichten - wenn die Rechte nicht mehr respektiert werden, wenn der, der in diesem Land geboren wurde, nicht anerkannt wird, wenn der, der schon mit dem Gefängnis bezahlt hat, ausgewiesen und in seiner Existenz hier und heute geleugnet wird? Was geht hier ab?

Ein Zeugnis von großer Authentizität, ein Erstlingsfilm, der mit großer Genauigkeit und viel Zartgefühl, aber ganz unspektakulär die ungeheure Rat- und Orientierungslosigkeit jener zeigt, die in Frankreich Zuflucht suchen oder einfach Ausländer sind.

Di., 19.11, 19.30 ciné club mit einer Einführung durch Prof. Dr. Eva Kimminich. Zu Gast der Regisseur Rabah Ameur-Zaïmeche /
Do., 21.11., 21.45 / Fr., 22.11., 21.30 / So., 24.11., 17.45.

In Zusammenarbeit mit dem Centre Culturel Français Freiburg (CCFF) und dem Frankreich-Zentrum der Universität Freiburg.

ciné club

Die Verachtung

(Le Mépris)

Regie: Jean-Luc Godard; Buch: J.-L. Godard, nach dem Roman von Il Disprezzo von Alberto Moravia; Kamera: Raoul Coutard; mit Brigitte Bardot, Michel Piccoli, Jack Palance, Fritz Lang, J.-L. Godard u.a.
F / I 1963 OmU / 110 Min.

 

Einen "einfachen Film über komplizierte Sachen" nannte Jean-Luc Godard damals, 1963, seinen sechsten langen Film: Szenen einer Ehe zwischen Brigitte Bardot und Michel Piccoli, dazu Bilder vom Zustand des Kinos, sehr frei nach Alberto Moravias Roman Il Disprezzo.

Der Schriftsteller Paul erhält von dem amerikanischen Produzenten Jeremy Prokosch den Auftrag, ein Drehbuch für ein Odysseus-Abenteuer zu schreiben, bei dem Fritz Lang die Regie übernimmt. Gemeinsam mit seiner Frau Camille reist Paul nach Capri, wo er eine rigorose Veränderung seiner Frau konstatieren muss: Sie beginnt ihren Mann zu verachten. Pauls und Camilles Probleme werden auf die antiken Helden Odysseus und Penelope im Film übertragen und so reflektiert.

Die Verachtung ist ein Film in Farbe und CinemaScope, ein Film in Blau und Rot, ein Film in 119 Einstellungen.

Do., 17.10., 19.30 ciné club mit einer Einführung durch Guillaume Bérart & Christoph Herzog / Fr., 18.10., 22.00 / Sa., 19.10., 20.00 / So., 20.10., 22.00 / Mi., 23.10., 22.00 Wiederaufführung in neuer Kopie - In Zusammenarbeit mit Centre Culturel Français Freiburg und Deutsch-Französischem Gymnasium




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Zuletzt bearbeitet am 03.10.2002 © aptum1997-2002 Schreib mal wieder webmaster@aptum.de