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Kurt Weill

Die Dreigroschenoper · Kurt Weill - Stationen eines Künstlerlebens

 


 

Die Dreigroschenoper

Regie: Georg Wilhelm Pabst; Buch: Leo Lania, Béla Balázs, Ladislaus Vajda - frei nach dem Bühnenwerk von Bertold Brecht; Kamera: Fritz Arno; Musik: Kurt Weill & Theo Mackeben; mit Rudolf Forster, Carola Neher, Reinhold Schünzel, Lotte Lenja, Fritz Rasp, Valeska Gert
Deutschland / USA 1931 DF / 110 Min.

 

Brecht war 30, der Komponist Weill 28, als die 'Dreigroschenoper' 1928 auf die Bühne kam. Sie wurde über Nacht zum Erfolg. Das Werk atmet Witz und Schmelz, Jazz, Jugend und Verworfenheit, und es verkörpert mit seinem hohen moralischen Ton sozialen Mitleids eine suggestive 'political correctness' der antibürgerlichen, antikapitalistischen, kommunistischen Sorte.

Drei Jahre später wurde der Film inszeniert von G. W. Pabst. Ohne Umstände verliebt sich Mackie Messer im düsteren Londoner Hafenviertel in Polly, die Tochter des Bettlerkönigs Peachum. Ein Blick auf den Po von hinten genügt: Er wird sie heiraten. Ungeachtet seiner Geliebten, der Hure Jenny, beauftragt er seine Bande mit den Festvorbereitungen. - Schüsse, Feier: Vater Peachum ist entsetzt und erpresst den korrupten Polizeichef dazu, Mackie zu verhaften, oder seine Bettler werden die Krönungsfeier stören. Mackie wird verhaftet. Schlimmes droht - doch da ist die Hure Jenny vor...

Die Filminszenierung hatte die halbe Brecht-Crew zum Personal, die hier mit sichtlichem Vergnügen agiert.

So., 18.8., 22:00 / Sa., 24.8., 18:00 / Do., 29.8., 20:00


 


 

Kurt Weill - Stationen eines Künstlerlebens

Regie & Buch: Sven Düfer; Kamera: Christian Schulz; Ton: Tilo Feinermann und Joachim Hütteroth; Schnitt: Halina Daugird; mit Milva, Katrhin Angerer, Stefanie Wüst, Udo Lindenberg und Panik Orchester, Kaja Plessing u.a.
Deutschland 2001 DF / 97 Min.

Mit dem Weill-Kenner und Biographen Dr. Jürgen Schebera als Tour Guide macht sich Regisseur Sven Düfer auf die Suche nach den Lebensspuren des großen Komponisten. An den biographischen Stationen Weills in Dessau, Berlin, Paris und New York kommen sowohl heutige Musiker und Weill-Interpreten als auch Zeitzeugen zu Wort. Eine Collage aus historischen Dokumenten und heutiger Sicht, aus Vergangenem und Gegenwärtigem entsteht. Bisher nicht gehörte Freunde und Mitarbeiter Weills wie die enge Pariser Freundin Madeleine Milhaud oder Gertrude Jeanette, das letzte noch lebende Ensemblemitglied der Uraufführung von Lost in the stars, erzählen in Anekdoten und Geschichten über Leben und Sehnsüchte des Komponisten. Interpreten wie Milva, Blixa Bargeld, Kathrin Angerer, Udo Lindenberg, Stefanie Wüst, das Willem Breuker Kollektief und Jocelyn B. Smith liefern an den historischen Schauplätzen herausragende Interpretationen von Weill-Songs und thematisieren ihre musikalischen Beziehungen zu Weill und Seinem Werk.

Die Aussagen der Zeitzeugen, Musiker, teilweise erstmalig gezeigtes Archivmaterial und Fotos nähern sich auf vielen Ebenen der Frage an, wie ein Komponist in drei Ländern erfolgreich komponierte und welchen persönlichen Preis er dafür zahlte.

Di., 13.8., 20:00 / Sa., 17.8., 22:15/ So., 18.8., 20:15 / Di., 20.8., 22:00

 


 



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Zuletzt bearbeitet am 29.06.2002 © aptum1997-2002 Schreib mal wieder webmaster@aptum.de