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Kinderkino

Filme nach Büchern von Erich Kästner

 

Pünktchen und Anton · Das Doppelte Lottchen · Die Konferenz der Tiere · Das fliegende Klassenzimmer · Emil und die Detektive (1931)

 


 

Pünktchen und Anton

Regie: Thomas Engel; Buch: Maria von der Osten-Sacken & Thomas Engel nach dem gleichnamigen Kinderbuch von E. Kästner
BRD / Österreich 1953 ab 6 J. / 90 Min.

 

Pünktchens Eltern haben zwar sehr viel Geld, aber wenig Zeit für ihre Tochter. Ihr Freund Anton muss für seine kranke Mutter nebenbei Geld verdienen. Um ihm zu helfen, stibitzt Pünktchen zu Hause Streichhölzer, die sie abends auf der Straße verkauft. Doch ausgerechnet ihre Eltern müssen sie dabei erwischen. Das zuerst von Erich Kästner verfasste Drehbuch wurde von mehreren Regisseuren als zu ‘kindertümelnd’ abgelehnt. Kinderfilme waren damals nicht gefragt, sondern es musste ein ‘Familienfilm’ — ein Film für die ganze Familie — sein. So schrieben schließlich Regisseur Thomas Engel und die Autorin Maria von der Osten-Sacken das Drehbuch, das in einigen Punkten von der Handlung des Buches abweicht.

Sa., 3.8., 16:00 / So., 4.8. 16:00

 


 

Das Doppelte Lottchen

Regie: Josef von Baky; Buch: E. Kästner nach seinem gleichnamigen Kinderbuch
BRD 1950, ab 6 J / 105 Min.

 

Erstaunt stehen sich Luise und Lotte eines Tages in einem Ferienhaus gegenüber. Sie sehen sich verblüffend ähnlich und vermuten bald, dass sie Zwillinge sein müssen. Aber warum wissen sie nichts voneinander? Um das herauszufinden, beschließen sie, dass Luise als Lotte zur Mutter nach München und Lotte als Luise zum Vater nach Wien fährt. Der Film wurde 1951 mit dem ersten, neu eingeführten Deutschen Filmpreis ausgezeichnet.

Die Presse schrieb: ‘Es müssen eben doch die Dichter kommen, damit ein deutscher Film so ganz gerät. DAS DOPPELTE LOTTCHEN ist ein Film aus einem Guss geworden — aus einem Erich-Kästner-Guss, der das Drehbuch nach seinem gleichnamigen Kinderbuch selbst schrieb und als Kommentator auch im Film erscheint.’ Ein liebenswerter Film, der damals wie heute Kinder und Erwachsene bewegt, berührt und begeistert, ein vielleicht etwas altmodischer Film, aber kein veralteter.

Sa., 10.8., 16:00 / So., 11.8., 16:00

 


 

Die Konferenz der Tiere

Regie & Buch: Curt Linda nach der Fabel von Erich Kästner
BRD 1969 ab 8 J. / 93 Min.

 

Eines Tages wird es den Tieren zu dumm. Oscar der Elefant hat die Idee, eine Konferenz der Tiere einzuberufen, und alle machen mit. Weil ihnen das Elend, was vier Jahre nach dem letzten Weltkrieg noch immer überall bei den Menschen herrscht, nicht gefällt, und weil ihnen die Kinder leid tun, beschließen sie, die Politiker zu einem immergewährenden Frieden zu zwingen.

Seine Fabel schrieb Erich Kästner 1949 unter dem Eindruck des Zweiten Weltkriegs. Der Film verdient aus zwei Gründen Beachtung und Anerkennung: Einerseits handelt es sich um den ersten westdeutschen programmfüllenden Zeichentrickfilm in Farbe, der voll animiert ist, und andererseits haben sich seine Hersteller intensiv und erfolgreich bemüht, den von Disney geprägten Stil zu überwinden und eine eigenständige Ausdrucksform zu finden. Auch abgesehen vom Formalen hat die Geschichte nichts von ihrer Aktualität verloren.

Sa., 17.8., 16:00 / So., 18.8., 16:00

 


 

Das fliegende Klassenzimmer

Regie: Kurt Hoffmann; Buch: Erich Kästner nach seinem gleichnamigen Roman
BRD 1954 ab 6 J. / 90 Min.

 

Die legendäre Erstverfilmung des berühmten Kinderbuches. Den Charme und Witz seines Romans übertrug Erich Kästner eigenhändig auf die Drehbuchvorlage. Der Film erzählt auf vergnügliche und warmherzige Art die Geschichte zweier verfehdeter Schulklassen, denen es gelingt, den Kontakt zwischen dem bewunderten Klassenlehrer und seinem zum Einzelgänger gewordenen Schulfreund zu erneuern.

Sa., 24.8., 16:00 / So., 25.8., 16:00

 


 

Emil und die Detektive (1931)

Regie: Gerhard Lamprecht; Buch: Billy Wilder und Erich Kästner nach seinem Roman
Deutschland 1931 ab 6 J. / 72 Min.

 

Emil wird auf der Zugreise von Neustadt nach Berlin bestohlen. In Berlin angekommen, verfolgt Emil den Dieb. Unterstützt wird er von Gustav mit der Hupe und seinen Freunden. Eine aufregende Verfolgungsjagd durch Berlin beginnt.

Die Uraufführung dieses frühen Tonfilms fand am 2. Dezember 1931 in Berlin statt, die Dramaturgie und die Bildgestaltung sind noch ganz dem Stummfilm verhaftet. Der Film wurde ein Riesenerfolg und lief auch noch nach 1933 in den Kinos, als Erich Kästners Bücher verbrannt wurden und er selbst Schreibverbot hatte.

Sa., 31.8., 16:00 / So., 1.9., 16:00

(Die Neuverfilmung aus dem Jahr 2000 zeigen wir am 21./22. und 28./ 29. September)

 


Die fünf Wochenenden mit Kästner-Filmen sind auch Bestandteil des Freiburger Ferienpass-Programms. Mit Ferienpass und Ermäßigungsgutschein kostet der Eintritt 1 Euro.

 



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Zuletzt bearbeitet am 28.06.2002 © aptum1997-2002 Schreib mal wieder webmaster@aptum.de