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Dienstagskino

Das Leben kann so schön sein

Regie: Rolf Hansen; mit Ilse Werner, Rudi Godden, Erik Ode u.a.
Deutschland 1938 82 Min.

 

Die Geschichte einer Ehe ist einer der wenigen Filme aus dem Dritten Reich, die sich den wirklichen Lebensverhältnissen einer breiten Bevölkerungsgruppe mit ihren existentiellen Sorgen zu widmen versuchen. Der äußerst sparsame Versicherungsvertreter Hannes zieht mit seiner jungen und fröhlichen Frau Nora in ein düsteres möbliertes Zimmer in einer Altbauwohnung. Um dazuzuverdienen macht Nora bis spät in die Nacht hinein Heimarbeit und nimmt eine Stelle als Verkäuferin an. Dort wird sie von ihrem Abteilungsleiter bedrängt. Hannes schafft das ihm auferlegte übermäßige Arbeitspensum nicht, ist unzufrieden und vernachlässigt Nora. Doch sie erwartet ein Kind. Nach einem Streit mit Hannes läuft sie verzweifelt davon, stürzt die Treppe hinunter und erleidet eine Frühgeburt.

Hitler soll bei einer Vorführung mit einem Zornesausbruch reagiert haben. Seine Kritik betraf insbesondere die Darstellung der Wohnungsnot, aber auch die Gesamthaltung des Films. Der Film wurde 1939 verboten, da er den "bevölkerungspolitischen Grundsätzen des Nationalsozialismus widerspricht und ihnen zum Teil direkt entgegensteht" (Goebbels).

Di., 14.5., 15:00 im Dienstagskino / 22:00

Die Nachmittagsvorstellung am Dienstag bietet speziell für ältere Zuschauerinnen und Zuschauer Filme zu ermäßigtem Eintrittspreis von 4.- Euro.




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