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Kurz und Gut: Preisgekrönte europäische Kurzfilme

Zum fünften Mal fand der europäische Kurzfilmwettbewerb in der Filmakademie in Ludwigsburg statt. Veranstaltet wird er von der Film- und Medienfestival GmbH in Zusammenarbeit mit der Wüstenrot Stiftung. Eine Auswahl aus den ausgezeichneten Filmen des Jahres 2001 bietet das folgende Programm, das den filmischen Formenreichtum eindrucksvoll belegt und abwechslungsreich sehr unterschiedliche Facetten erfahrener Wirklichkeit thematisiert, dabei mit den Themen jugendlicher Gewalt, Gewalterfahrung und interkultureller Verständigung auch überaus aktuell ist.

 

 

Field

Regie: Duane Hopkins, England 2000, 10 Min., OmU

Der Film zeigt in knappen, elliptisch erzählten Szenen, wie Jugendliche, die auf dem Land aufwachsen, in Augenblicken der Langeweile herumexperimentieren und wie aus einer normalen Situation sehr schnell die Grenze zum Wahnsinn, zum Verbrechen überschritten werden kann.



Oberstube

Regie: Sebastian Winkels, Deutschland 2000, 6 Min.

"Ist’s Tollheit schon, so hat es doch Methode" (Shakespeare). — Stimmen, weiße Bettlaken und ein tapferer Mann. Ein schizophrenes Speicher-Märchen erzählt vom inneren Kampf um Gleichgewicht. Ein Film, in dem Ton und Musik mindestens ebenso viel Bedeutung haben wie die Bilder.



Scheinehe

(Le mariage en papier)

Regie: Stéphanie Duvivier, Frankreich 2000, 27 Min., OmU

Lisa geht mit dem Marokkaner Salim eine Scheinehe zu beiderseitigem Vorteil ein. Das Gesetz erfordert ein Zusammenleben der Ehepartner. Aber nicht nur Salim zieht zu Lisa, auch seine Großmutter und weitere Familienmitglieder. Wie sich arrangieren mit diesen nicht ausgehandelten Bedingungen?



Kleiner Matrosenwalzer

(Námornicky valcik)

Regie: Raimunas Greicius, Tschechische Republik 2000, 5 Min.

Eine kleine, absurd-fröhliche Traumfantasie von einem Matrosen, der seinem Schiff und der Jungfernfahrt durch seine heimatliche Landschaft entgegeneilt. Ihm in den Weg stellen sich leibhaftige Sirenen, die ihn — in Liebesgesängen wetteifernd — aufzuhalten versuchen.



Männersache

(Meska sprawa)

Regie: Slawomir Fabicki, Polen 2001, 26 Min., OmU

Drei Tage im Leben eines 13-Jährigen, angesiedelt in der tristen Realität des heutigen Polen. Verzweifelt versucht der Junge zu verbergen, dass sein Vater ihn prügelt. Hilfe kommt weder von der Mutter noch von der Schule. Auch der wohlmeinende Sportlehrer ist ein Tyrann. Sein einziger Freund ist ein kranker Hund im Tierheim.

Copy Shop

Regie: Virgil Widrich, Österreich 2000, 12 Min.

Die Geschichte eines Mannes der in einem Copy Shop arbeitet und sich so lange vervielfältigt bis die ganze Welt nur mehr aus Kopien besteht. Der Film besteht aus fast 18.000 fotokopierten Digitalfilmkadern, die am Tricktisch animiert und dann wieder abgefilmt wurden.

Sa., 13.4., 22:00 / So., 14.4., 20:00



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Zuletzt bearbeitet am 31.03.2002 © aptum1997-2002 Schreib mal wieder webmaster@aptum.de