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Kinderkino

Rolf Losansky / Astrid Lindgren

Rolf Losansky :Moritz in der Litfasssäule · Zirri - Das Wolkenschaf
Astrid Lindgren: Michel bringt die Welt in Ordnung · Mio, mein Mio

 


 

Rolf Losansky


 

Moritz in der Litfasssäule

Regie & Buch: Rolf Losansky, nach dem gleichnamigen Kinderbuch von Christa Kozik
DDR 1983 ab 6 J. / 88 Min.

 

"Ich bin neun Jahre alt und heiße Moritz Zack. Weil ich so heiße, sagt mein Lehrer immer, ich soll doch ein bißchen zack-zack machen, Tempo also. Und überhaupt spotten alle anderen, dass ich so langsam bin. Die anderen: das sind mein Vater, der abends ein Schild ‘bitte nicht stören’ an die Tür hängt, weil er noch arbeiten muss, dann meine Mutter, die immer nervös ist wegen Versammlungen und Fernstudium, und schließlich meine Schwestern, deren Gegacker mir manchmal ziemlich auf die Nerven geht. Und weil ich das alles eines Tages einfach satt hatte, bin ich umgezogen in die Litfaßsäule. Aber ich habe begriffen, dass es gar nichts hilft, einfach davonzulaufen. Dass ich das kapiert habe, verdanke ich dem Straßenfeger und - ihr werdet staunen - einer sprechenden Katze." So stellt die Autorin Christa Kozik ihren Moritz vor - ein Plädoyer für Langsamkeit, Phantasie und Träume in unserer schnellebigen Zeit.

Wie in den meisten Filmen von Rolf Losansky ist hier der Alltag von Kindern und Erwachsenen der Ausgangspunkt für Traum und Phantasie.

Sa., 6.4., 16:00 / So., 7.4., 16:00

 


 

Zirri - Das Wolkenschaf

Regie: Rolf Losansky
Deutschland 1992 ab 6 J. / 62 Min.

 

Ist es ein Traum-Wunsch oder Wirklichkeit? Christine traut ihren Augen nicht. Da hat sich doch unter die blökende, schmutzige Schafherde ihres Opas ein blütenweißes Wolkenschaf verirrt. Eigentlich wollte ja Schiene, so wird das elfjährige Mädchen von allen genannt, erholsame Ferien auf dem Bauernhof der Großeltern verbringen. Doch nun muss sie tatsächlich Zirri, dem Wolkenschaf, helfen, das von den bösen Rauchwolken aus dem Schornstein des Schnapsfabrikanten vom schönen Himmel auf die unbequeme Erde vertrieben wurde. Hier liegt es nun mit müdem Körper und traurigen Augen. Ein Häufchen Elend, das sich nichts sehnlicher wünscht, als wieder mit seinen Spielkameraden in der Milchstraße herumzutoben. Doch wie bekommt man ein Wolkenschaf zurück an den fernen Himmel? Die Schornsteinfegerin kommt nur bis an die Spitze des höchsten, hierfür aber zu niedrigen qualmenden Schlotes. Der Zauberer im nahegelegenen Zirkus lernt gerade erst seine Kunststückchen und Himmel-Helga kommt auf ihrem Trapez auch nicht hoch genug. Schließlich kommt die Rettung: Die Feuerwehr. Auf einer enorm langen Leiter soll das Schäfchen in Richtung himmlische Heimat befördert werden. Bloß wer traut sich sooo hoch? In wahrlich wundersamer Form verschwimmen in diesem Film Wirklichkeit und Phantasie.

Sa., 20.4., 16:00 / So., 21.4., 16:00 (und vom 16. bis 27.4. in den weiteren Einrichtungen des Freiburger Kinderfilmrings)

 

 


 

Astrid Lindgren


 

Michel bringt die Welt in Ordnung

Buch: Astrid Lindgren nach ihrem gleichnamigen Kinderbuch
Schweden 1973 ab 6 J. / 96 Min.

 

Im dritten Teil (1973) der Verfilmung des Buches von Astrid Lindgren erweist sich Michel als hilfsbereiter, netter Junge. Als zum Beispiel Lina über starke Zahnschmerzen klagt, bietet er sofort Hilfe an, denn Lina will auf keinen Fall zum Dorfschmied, der neben seinem eigentlichen Beruf auch für Zahnbehandlungen zuständig ist. Soviel sei schon hier verraten: am Ende zieht Lina es eindeutig vor, zum Schmied zu gehen. Eine Aufregung jagt die nächste und keine davon ist auch nur im geringsten geplant...

Sa., 13.4., 16:00 / So., 14.4., 16:00


 

Mio, mein Mio

Regie: Vladimir Grammatikov; Buch: William Aldridge, nach dem Buch "Mio, mein Mio" von Astrid Lindgren
Schweden / Sowjetunion / Norwegen 1987 / ab 10 J. / 104 Min.

Vorlage für diese erste skandinavisch-sowjetische Koproduktion ist das weniger bekannte Buch Mio, mein Mio von Astrid Lindgren, das über 30 Jahre unverfilmt blieb. Erzählt wird die Geschichte des neunjährigen Bosse, der bei lieblosen Pflegeeltern in Stockholm aufwächst und sich nach seinem Vater sehnt. Eines Tages erhält er einen Zauberapfel mit der geheimnisvollen Botschaft "An den König im Land der Ferne". Und damit beginnen die phantastischen Abenteuer. Bosse befreit einen Geist aus der Flasche, der ihn mitnimmt in das Land jenseits des Weltalls. Dort wird der Junge vom Herrscher liebevoll gegrüßt mit den Worten "Mio, mein Mio" - und Bosse erkennt in ihm seinen Vater. Doch das Glück ist bedroht: Auf Mio wartet die schwere Aufgabe, den grausamen Ritter Kato im "Land Außerhalb" zu besiegen, ein Kampf auf Leben und Tod, den er zusammen mit seinem neuen Freund Jum-Jum besteht.

Die phantastische Geschichte enthält eine Vielfalt märchenhafter Gleichnisse und spannender Abenteuer. Sie ist ein interessantes und sehenswertes Beispiel einer internationalen Astrid-Lindgren-Verfilmung, bei der die Autorin entgegen ihren bisherigen Gepflogenheiten nicht das Drehbuch geschrieben hat.

Sa., 27.4., 16:00 / So., 28.4., 16:00



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Zuletzt bearbeitet am 31.03.2002 © aptum1997-2002 Schreib mal wieder webmaster@aptum.de