Kommunales Kino im alten Wiehrebahnhof
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Erstaufführung

Marie-Line

Regie & Buch: Mehdi Charef; Kamera: Alain Levent; Schnitt Kenout Peltier; Musik: Bernardo Sandoval; mit Muriel Robin, Fejria Deliba, Valérie Stroh, Yan Epstein, Gilles Treton u.a.
Frankreich 2000 OmU / 100 Min.

 

Marie-Line ist die Chefin einer Putzkolonne, die vorwiegend aus illegalen Einwanderern besteht. Frauen, die Nacht für Nacht einen großen Supermarkt reinigen und tagsüber in der Illegalität leben, sich um ihre Familien kümmern und ständig den herrschenden Rassismus zu spüren bekommen. Auch Marie-Lines Ton ist hart und feindselig. Sie ist ehrgeizig: wie die Jahre zuvor möchte sie den begehrten Preis "Putzstaffel des Jahres" gewinnen. Ihrer Führung sei es zu verdanken, dass ihre Truppe das immer wieder geschafft hat, bestätigt ihr Vorgesetzter. Und ihrer Meinung nach muss man die in ihren Augen dummen Gastarbeiter an die Kandarre nehmen, sonst gibt es nur Ärger.

Den diversen Schwierigkeiten mit den illegalen Arbeiterinnen begegnet sie zunächst mit Gleichgültigkeit, im Lauf der Zeit jedoch taut sie auf und zeigt sich den Frauen gegenüber einfühlsamer. Die Ereignisse wie die Geburt eines Babys im Aufzug, die Verhaftung einer der Frauen, deren Kinder in Marie-Lines Obhut bleiben, verändern Marie-Line, die beschließt, sich für eine der bis dahin von ihr verhassten Ausländerinnen einzusetzen und dafür sogar ihren Job aufs Spiel setzt.

Mehdi Charef (Tee im Harem des Archimedes, 1985) versteht es, auch die düstersten und tragischen Momente mit Poesie und Humor zu inszenieren.

Do., 14.2., 22.00 / So., 17.2. 18.00 / Di., 19.2., 19.30 / Mi.,20.2., 22.00
Am Di., 19.2., 19.30 ciné club mit Einführung von G. Bérart, Ch. Herzog



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