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Film des Monats
Februar 2002

Ich geh’ nach Hause

(Je rentre à la maison)

Regie & Buch: Manoel de Oliveira; Kamera: Sabine Lancelin; Schnitt: Valérie Loiseleux; mit Michel Piccoli, Catherine Deneuve, John Malkovich, Antoine Chappey, Leonor Baldaque u.a.
Portugal/Frankreich 2001 OmU / 86 Min.

 

Der gefeierte und berühmte Theaterschauspieler Gilbert Valence (Michel Piccoli) wird eines Abends von einem schweren Schicksalsschlag getroffen. Direkt nach einer Vorstellung teilt ihm sein Agent und alter Freund George (Antoine Chappey) mit, dass seine Frau, seine Tochter und sein Schwiegersohn bei einem Autounfall ums Leben gekommen sind. Die Zeit vergeht und das Leben kehrt zum Alltag zurück. Gilbert Valence teilt seine Zeit zwischen seinem geliebten Enkel Serge und dem Theater, das er nicht aufgeben kann. Für Serge ist sein Großvater alles, was ihm von seiner Familie geblieben ist. Als ihm sein Agent die Hauptrolle in einem Actionfilm voller Sex, Drogen und Gewalt anbietet, braust er wütend auf: Er hat nicht eine solch beeindruckende Karriere gemacht, um dann eine Rolle anzunehmen, die er verabscheut, nur um viel Geld zu verdienen. Am gleichen Tag bietet ihm ein amerikanischer Regisseur (John Malkovich) eine wichtige Rolle in seiner "Ulysses"-Verfilmung des berühmten Buches von James Joyce an. Gilbert soll den Buck Mulligan spielen. Der Drehbeginn steht unmittelbar bevor. Gilbert sagt zu.

Im Studio steht alles bereit, der Regisseur ist ungeduldig, Zeit ist Geld ... Doch Gilbert merkt, dass ihm die Welt aus den Händen gleitet und ihm die Worte fehlen. Sein Enkel fällt ihm ein. Serge braucht ihn, und plötzlich will Gilbert nur noch eines: nach Hause.

"Das Geheimnis und Rätsel Oliveira ... Die Bilder unserer gemeinsamen leidenschaftlichen Arbeit will ich in mir bewahren. Ich bin sein äußerst disziplinierter oder äußerst undisziplinierter Mitwisser. Wie man’s nimmt. Danke Manoel." Michael Piccoli

Der Filmemacher Manoel de Oliveira, geboren 1908 in Porto, Portugal, gilt als der große Vater und Meister des portugiesischen Kinos. Sein umfangreiches Filmwerk wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u.a. in Cannes mit dem Preis der Filmkritik und in Venedig mit dem Großen Preis der Jury.

Do., 21.2., 20.00 / Fr. 22.2., 22.00 / Sa., 23.2., 18.00 / So., 24.2., 20.15 / Di., 26.2., 20.00 / Mi., 27.2., 22.00



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