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Pornografie und Film

 

Beefcake · 'Projektionen der Sehnsucht'

 


 

BEEFCAKE

Buch & Regie: Thom Fitzgerald; Kamera: Thomas M. Harting; Musik: John Roby u.a.; mit Daniel Maclvor, Carrol Godsman u.a. Kanada 1998 OmU / 93 Min.

 

Der Film zeigt die Lebensgeschichte des Begründers des amerikanischen Männer-Magazins "The Athletic Model Guild", des schwulen Fotografen Bob Mizer. Anhand seines Schicksals wird die widersprüchliche Zeit der 40-er Jahr in den USA beleuchtet.

BEEFCAKE beginnt in der Gegenwart. Jack LaLane, Joe D’Allesandro und andere Mizer-Fotomodelle erinnern sich an damals. Darauf folgen Bilder aus Mizers Leben: man sieht seinen kalifornischen Wohnsitz, die Modelle am Swimmingpool und Bilder vom Prozess, bei dem Mizer Zuhälterei vorgeworfen wurde. Protagonist der spielfilmhaft aufgebauten Handlung ist ein schöner junger Mann, der nach Los Angeles gekommen war und für Mizer Modell stand. Der Film arbeitet mit dramatischen und visuellen Effekten: So sind manche Bilder bonbonfarben koloriert, genau wie die Mizer-Aufnahmen von damals. Im Film verschwimmen die Grenzen zwischen der tatsächlichen Erotik des jungen Mannes und den erotischen Phantasien. Diese fließenden Übergänge sind kennzeichnend für Mizers Persönlichkeit und stehen gleichzeitig für die damalige Gesellschaft mit ihren Tabus und den ersten zaghaften Tabubrüchen.

Do., 17.1., 20.00 / Fr., 18.1., 22.00 / So., 20.1., 22.00

 


 

 

"Projektionen der Sehnsucht"

Saturn - Die erotischen Anfänge der österreichischen Kinematografie

Österreich ca 60 Min.

 

Im Zeitraum 1906 bis 1910 produzierte die Wiener Firma Saturn erotische Kurzfilme für den Weltmarkt. Heute gelten diese Streifen als die ältesten erhaltenen österreichischen Spielfilme überhaupt. Mit der Retrospektive "Projektionen der Sehnsucht" werden nun erstmals die wichtigsten Saturn-Filme wiederaufgeführt und im Kontext mit internationalen Erotik-Produktionen der Frühzeit präsentiert. Standen viele Saturn-Filme noch in deutlicher Kontinuität zu vergleichbaren, vor allem französischen Produktionen, so entwickelte Johann Schwarzer, der Produzent der Saturn - Filme, das Genre inhaltlich wie auch formal weiter. Der dabei sichtbar werdende spezifische "Wiener Touch" macht alle erhaltenen Saturn-Filme zu gleichermaßen charmanten wie faszinierenden Laufbilddokumenten einer längst untergegangenen Epoche der Kulturgeschichte.

Mi, 23.1., 20.00


Die Filme werden von Prof. Heide Schlüpmann vorgestellt und musikalisch von Günter A. Buchwald begleitet.

In Zusammenarbeit mit der Freiburger Frauenforschung (ZAG) der Universität Freiburg im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Entfesselung des Imaginären — Zur neuen Debatte um Pornografie"

 

 


 

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Zuletzt bearbeitet am 30.12.2001 © aptum1997-2001 Schreib mal wieder webmaster@aptum.de