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Rainer Werner Fassbinder - Kino oder Leben

 

Angst essen Seele auf · Fontane — Effi Briest · Faustrecht der Freiheit

 


 

Angst essen Seele auf

Regie & Buch: R. W. Fassbinder; Kamera: Jürgen Jürges; Schnitt: Thea Eymèsz; mit Brigitte Mira; El Hedi ben Salem, Barbara Valentin, Irm Hermann, R. W. Fassbinder u.a. BRD 1973 93 Min.

 

In einer Gastarbeiterkneipe lernt die etwa 60jährige Witwe Emmi, die als Putzfrau arbeitet, den viel jüngeren Marokkaner Ali kennen. Ali tanzt mit Emmi, sie reden miteinander, er begleitet sie nach Hause. Er zieht zu Emmi. Schließlich heiraten sie. Für die anderen ist diese Eheschließung ein Skandal...

Das Erstaunlichste an diesem lakonischen Film ist nicht nur Fassbinders Mut, sich an das heikle Thema zu wagen, sondern auch seine Fähigkeit, diese Liebesgeschichte und ihre Schwierigkeiten ohne falsches Pathos, kühl fast und doch voller Sympathie mit seinen beiden Hauptfiguren zu erzählen, dass keine Unglaubwürdigkeit aufkommt.

Di., 11.12., 20.00 / Do., 13.12., 22.00 / Sa., 15.12., 18.00

 


 

Fontane — Effi Briest

Regie & Buch: R. W. Fassbinder; Kamera: J. Jürges, Dietrich Lohmann; Schnitt: Thea Eymèsz; mit Hanna Schygulla, W. Schenck, Ulli Lommel, Karlheinz Böhm u.a.
BRD 1972/74 141 Min.

 

Die 17jährige Effi Briest wird mit dem 20 Jahre älteren Baron von Innstetten verheiratet. Sie fühlt sich einsam und von ihrem prinzipientreuen, ehrgeizigen Mann nicht wirklich geliebt. Zunächst nur Abwechslung, dann Verwirrung bringt ihr die Bekanntschaft mit dem neuen Bezirkskommandeur Major Crampas. Spaziergänge, Gespräche, Begegnungen in den Salons der guten Gesellschaft lassen eine zwischen Freundschaft und Leidenschaft schwankende Beziehung entstehen, die aber mit dem Umzug der Familie Innstetten nach Berlin endet...

Sa., 22.12., 20.00 / So., 23.12., 22.00 / Mi., 26.12., 22.00

 


 

Faustrecht der Freiheit

Regie & Buch: R. W. Fassbinder; Kamera Michael Ballhaus; Schnitt: Thea Eymèsz; Musik: Peer Raben; mit R. W. F., Peter Chatel, K. Böhm; Adrian Hoven, Ulla Jacobsen u.a.
BRD 1974 123 Min.

 

Franz, arbeitsloser Schausteller, wird durch den Antiquitätenhändler May in eine Gruppe vornehmer Homosexueller eingeführt. Er verliebt sich in den Unternehmersohn Eugen. Sie ziehen zusammen in eine eigene Wohnung, die Franz mit dem Geld, das er im Lotto gewonnen hat, bezahlt und die von Eugen exquisit eingerichtet wird. Außerdem saniert Franz durch einen Kredit die bankrotte Firma von Eugens Eltern. Eugen will Franz feinere Manieren und Kultur beibringen, aber der Klassenunterschied bleibt unaufhebbar. Franz wird von Eugen fortlaufend finanziell ausgenommen, er verliert seinen Anteil an der Firma und schließlich auch noch die Wohnung. Sie trennen sich, und Eugen kehrt zu seinem früheren Liebhaber zurück...

Fr., 28.12., 20.00 / Sa., 29.12., 22.00 / Di., 1.1.02, 18.00



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Zuletzt bearbeitet am 03.10.2001 © aptum1997-2000 Schreib mal wieder webmaster@aptum.de