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Kinderkino

Filme zum Lirum Larum Lesefest 2001 mit Schwerpunkt Afrika

 

Kiriku und die Zauberin · Die kleine Verkäuferin der Sonne · Tsatsiki - Tintenfische und erste Küsse · Die Steinerne Blume

 


 

Kiriku und die Zauberin

Regie, Buch & Design: Michel Ocelot
Frankreich 1998 75 Min. / ab 6 Jahren

 

Zeichentrickfilm nach einem westafrikanischen Märchen. In farbenträchtigen Bildern erzählt der Film die Geschichte des kleinen, außergewöhnlichen Jungen Kiriku. Neugierig beginnt er gleich nach seiner Geburt seine Umwelt zu erkunden. Schnell erfährt er von dem bösen Fluch, den Karaba, die Zauberin, über sein Dorf ausgesprochen hat. Kiriku kann nicht verstehen, daß sich sein Dorf vor einer einzelnen Person so ängstigen kann. Durch eine List gelingt es ihm, in Karabas Nähe zu kommen. Mutig stellt er sich der schönen Frau entgegen und mit der Hilfe seines Großvaters gelingt es ihm, das Geheimnis von Karabas Bosheit zu lösen.

"Die Idee für den Film hatte ich, als ich vor ein paar Jahren ein westafrikanisches Märchen las. Ich wollte diesen Film nicht nur als Künstler und Autor. Mich bewegte darüber hinaus Persönliches: Ich hatte eine glückliche Kindheit in Guinea, mein sentimentales Verhältnis zu dem Kontinent ist natürlich. Und dieses Märchen habe ich als Ausgangspunkt genutzt, um eine einfache, grundlegende Geschichte zu erzählen über die Fragen, die ich als Kind gestellt habe und die Überzeugungen, die mich noch als Erwachsener leiten." (Regisseur Michel Ocelot)

Sa., 6.10., 16.00/ So., 7.10., 16.00

(und vom 2. bis 12. Oktober in den weiteren Einrichtungen des Freiburger Kinderfilmrings)

 


 

Die kleine Verkäuferin der Sonne

Buch & Regie: Djibril Diop Mambéty; Kamera: Jacques Besse; Musik: Wasis Diop; mit Lissa Baléra, Tairou M'Baye, Oumou Samb u.a.
Senegal / CH / F 1999 45 Min./ ab 6 J.
OmU / deutsch eingesprochen

Sili ist etwa zwölf Jahre alt und kann nur mit zwei Krücken gehen. Sie kommt nach Dakar, weil sie für ihre blinde Großmutter sorgen und Geld verdienen muss. Eine Chance dazu wäre das Verkaufen von Zeitungen in den Straßen. Doch die Jungen der Stadt wollen sich ihr altes Vorrecht zunächst nicht nehmen lassen. Sili wird so heftig von ihnen angerempelt, dass sie stürzt und die Krücken meterweit von ihr wegfliegen. Nur mit großer Mühe kann sie sich wieder aufrichten. Doch sie lässt sich von diesem Zwischenfall nicht entmutigen und am nächsten Tag verkauft auch die Zeitungen. Denn was für Männer gilt, muss auch für Frauen gelten...

Wie es der zarten und gebrechlich wirkenden Sili gelingt, schmerzhafte Augenblicke zu überstehen und sie mit der Hilfe eines neu gewonnenen Freundes lernt, sich durchzusetzen, ist bewegend und unvergleichlich in Szene gesetzt.

Die kleine Verkäuferin der Sonne ist der zweite Teil einer geplanten Trilogie, mit der Regisseur Mambéty dem Mut der Straßenkinder die nötige Anerkennung zollen wollte. "Die Liebe der Kinder ermutigt mich, den Alten und Korrupten und jenen zu trotzen, deren Reichtum ihre eigene Seele nicht berührt." Kurz nach den Dreharbeiten verstarb Mambéty am 23. Juli 1998 in Paris.

Hauptpreis der Internationalen Filmtage der Menschenrechte, Nürnberg 1999

Eine faszinierende Liebeserklärung an den Mut der Straßenkinder.

Sa., 13.10., 16.00 / So., 14.10., 16.00

Zu dem Kinderliteraturfest ist ein ausführliches Programmheft erhältlich

 


 

Tsatsiki - Tintenfische und erste Küsse

Regie: Ella Lemhagen
Dänemark 1999 91 Min. / ab 8 J.

Spannend und mit viel Witz wird die Geschichte des schwedischen JungenTsatsiki erzählt, der unbedingt seinen Vater kennen lernen will. Dieser lebt in Griechenland als Tintenfisch-Fischer und weiß nichts von der Existenz seines Sohnes. Nach Abenteuern mit seinen Freunden Per, Maria und dem Polizisten Göran macht sich Tsatsiki gemeinsam mit seiner ausgeflippten Mutter Tina auf die Suche nach seinem Vater. TSATSIKI - TINTENFISCHE UND ERSTE KÜSSE ist einer der erfolgreichsten schwedischen Filme der vergangenen Jahre. Von der Kritik hoch gelobt, mit zahlreichen in- und ausländischen Preisen ausgezeichnet, fand der dritte Spielfilm der jungen Regisseurin Ella Lemhagen auch bei einem großen Publikum Anklang. Es ist einer der schönsten Filme über die Beziehung zwischen Kindern und Erwachsenen seit langem. Die Kinderjury des Kinderfilmfestes im Rahmen der Berliner Filmfestspiele 2000 verlieh ihm den "Gläsernen Bären". Aus der Begründung: "Wir fanden den Film sehr lustig, lebhaft und originell. Die Geschichte von der Suche eines kleinen Jungen nach seinem Vater hat uns bewegt, da es auch in der Wirklichkeit vorkommt. Die Schauspieler Alexandra Rapaport als Mama und Samuel Haus als Tsatsiki haben uns überzeugt. Der Film war eine gute Mischung aus Traurigkeit und Humor. Wir danken der schwedischen Regisseurin Ella Lemhagen für diesen tollen Film und freuen uns auf weitere Produktionen."

Sa., 20.10., 16.00/ So., 21.10., 16.00

(und vom 16. bis 26. Oktober in den weiteren Einrichtungen des Freiburger Kinderfilmrings)

 


 

Die Steinerne Blume

Regie: Alexander Ptuschko - nach Märchenmotiven aus dem Ural
UdSSR 1946 ab 6 J. / 90 Min.

 

Ganz besessen ist Danilo, ein junger, begabter Steinschneider aus Rußland, von dem Wunsch, die steinerne Blume zu finden. Berichtet man doch seit uralten Zeiten, daß demjenigen, der sie finden wird, alle Geheimnisse der Kunst erschlossen werden. Danilo liebt seinen Beruf, und er liebt auch die schöne Katja.

An dem Tage, als er Katja als seine Frau nach Hause führt, lockt ihn die Bergkönigin in ihr Reich mit dem Versprechen, ihm den Weg zur steinernen Blume zu zeigen. Danilo erblickt zwar die begehrte, phantastische Blume, doch darf er nun nicht mehr zu den Menschen zurückkehren. Nur die unerschütterliche Liebe seiner Katja kann dieses Schicksal wenden.

1946 realisierte der sowjetische Regisseur Alexander Ptuschko dieses Märchen aus dem Ural, das seinerzeit in Cannes mit einem Preis für den besten Farbfilm ausgezeichnet wurde.

Eine filmgeschichtliche Entdeckung.

Sa., 27.10., 16.00 / So., 28.10., 16.00



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Zuletzt bearbeitet am 03.10.2001 © aptum1997-2001 Schreib mal wieder webmaster@aptum.de