Kommunales Kino im alten Wiehrebahnhof
Urachstr. 40
79102 Freiburg
Tel. 0761 - 709033

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20 Jahre Alter Wiehrebahnhof

20 Jahre Alter Wiehrebahnhof als Kulturzentrum

Schalterhalle, Stellwerkraum, Wartesaal für die 1. und 2. Klasse gemeinsam, Wartesaal für die 3. Klasse, Dienstvorsteherwohnung, Keller und Speicherräume: Der Alte Wiehrebahnhof, 1887 erbaut, 1932 wegen geänderter Streckenführung schon wieder überflüssig und dann 50 Jahre in ganz unterschiedlicher, wechselnder Nutzung. Seit Herbst 1981 ist der Bahnhof Ort für Kino, Ausstellungen, Kleinkunstveranstaltungen und Kurse, Ende 1987 kam das Café hinzu. Seit 20 Jahren ist der Alte Wiehrebahnhof Heimat des Kommunalen Kinos e.V. und der freien künstlergruppe/ Kunstraum Alter Wiehrebahnhof e.V. und dieses Jubiläum des Kulturzentrums in der Wiehre - für die ganze Stadt - wollen wir mit einem kleinen Festprogramm am 19. und 20. Oktober begehen. Einmal nicht die Arbeit darin, sondern das Gebäude selbst soll dabei im Mittelpunkt stehen.

Zusammen mit dem Kunstraum Alter Wiehrebahnhof laden wir unsere Gäste, Mitglieder, Freunde und Förderer dazu herzlich ein:

20 Jahre Alter Wiehrebahnhof als Kulturzentrum

19:00   Empfang / Hausführung
 
 
20:30 Stummfilmprogramm
"Bahnhöfe & Züge"
musikalisch untermalt von dem Improvisationsduo frissons
(Christian Billian: E-Gitarre und Téophile Bonhert: Kontrabass)
 
22:00 STATIONS OF THE ELEVATED
Graffiti-Trains in New York
Kunstraum:
inbetween special, 2 times 1 sitting lounge cocktails
bis ca. 2.00 Uhr
 
 
 

Stations of The Elevated

Regie: Manfred Kirchheimer; Musik: Charles Mingus; Produktion: streetwise films, N. Y.
USA 1979 OF / 46 Min.

Manny Kirchheimers Stations of The Elevated ist eine lyrische, poetische Studie über die mit Graffiti übersäten Untergrundbahnen der New Yorker City. Sie enthält sich des ästhetischen oder gesellschaftlichen Urteils über Graffitis, die von den einen als Kunst vermarktet und von den anderen als degenerierte Kritzeleien denunziert werden, vielmehr werden sie gezeigt als ein Aufschrei aus dem Ghetto. Der Film beginnt bei Sonnenaufgang, wenn noch die Züge der Untergrundbahn in den Rangierbahnhöfen stehen. Langsam, als ob sie aus einem tiefen Schlaf erwachten, beginnen sie sich auf den Gleisen vorwärts zu schieben, bis schließlich alles in Bewegung gerät, wenn die Züge mit ihrer Botschaft aus den Ghettos durch die urbane Landschaft rollen.

Eine Bereicherung erfährt der Film durch die in Harmonie mit den Einstellungen sich befindliche Musik von Charles Mingus, der gleich den Bildern Themen in stets wechselnde Zusammenhang wiederholt.

Fr., 19.10., 22.00 / Sa., 20.10., 18.00 / So., 21.10., 20.00



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Zuletzt bearbeitet am 03.10.2001 © aptum1997-2001 Schreib mal wieder webmaster@aptum.de