Kommunales Kino im alten Wiehrebahnhof
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On location -Freiluftkino im Rieselfeld

'On location', das war das Thema unseres freiburger film forums im Herbst 2000. In der Nachfolge dieses Festivals wollen wir hin und wieder 'vor Ort' ziehen und Filmveranstaltungen einen ungewohnten Reiz geben. Dieses Jahr spielt das Kommunale Kino an einem Wochenende mit Freiluftkino 'on location' im Rieselfeld (in Zusammenarbeit mit dem BürgerInnenverein und dem Filmclub Rieselfeld). Der Flair und die Atmosphäre des wachsenden Stadtteils, geprägt von Neubauten, Baustellen und windigen Brachflächen, findet sich an zwei Abenden auf der großen Freiluftkino-Leinwand wieder. Wo sie genau stehen wird, auf welchem bereits belebten Platz des Rieselfeldes oder in welcher Baugrube, kann erst kurzfristig bekanntgegeben werden, fest stehen jedoch die Filme: die rabenschwarze englische Baustellen-Komödie RIFF-RAFF und LA STRADA - das Lied der Straße ... und der Vororte.

Bei Regen im Kepler-Gymnasium

Riff-Raff · La Strada

 


 

Riff-Raff

Regie: Ken Loach
Großbritannien 1990, DF/ 94 Min.

 

Ken Loach hat eine rabenschwarze Komödie inszeniert, die geschickt die Balance zwischen Sarkasmus und leiser Wehmut über die verlorenen Zeiten hält. Für das Publikum ist RIFF-RAFF ein richtiger Spass - aber einer mit Widerhaken: denn was hier aus dem Alltagsbetrieb einer grossen Baustelle so alles sichtbar gemacht wird, ist ein Stück knallharter Sozialkritik, gemischt aus grimmigem Spott, hinreißender Komik und viel Sympathie für die beiden Helden der Geschichte.

Fr., 17.8., 22.00/ Rieselfeld

 


 

La Strada

Regie: Federico Fellini
Italien 1954, DF/ 102 Min.

 

Fellinis berühmtes Meisterwerk wurde zu einem Welterfolg und einem Klassiker der Filmkunst. Die Beziehung zwischen der naiven Gelsomina (Giulietta Masina) und dem kraftprotzenden Schausteller Zampano (Anthony Quinn) reduziert er auf zwei Kernpunkte: auf die Ausbeutung der Frau durch den Mann und auf die Überzeugung, daß auch das unscheinbarste Leben einen Sinn hat, daß die Liebe etwas bewirken, einen Menschen ändern kann. Das Ambiente - Landstraßen, Dünen, Stadtperipherien - ist zugleich ganz real und doch auch bildgewordene Weisung von Ausgesetztheit.

Fellini nennt LA STRADA sein persönlichstes Werk, "gerade ein Stück meiner selbst", Aragon meint, es wäre einer der schönsten Filme der Welt.

Sa., 18.8., 22.00/ Rieselfeld



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