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Kinderkino - April 2001

TSATSIKI - TINTENFISCHE UND ERSTE KÜSSE

Regie: Ella Lemhagen
Dänemark 1999 ab 8 J. / 91 Min.

 

Spannend und mit viel Witz wird die Geschichte des schwedischen Jungen Tsatsiki erzählt, der unbedingt seinen Vater kennen lernen will. Dieser lebt in Griechenland als Tintenfisch-Fischer und weiß nichts von der Existenz seines Sohnes. Nach Abenteuern mit seinen Freunden Per, Maria und dem Polizisten Göran macht sich Tsatsiki gemeinsam mit seiner ausgeflippten Mutter Tina auf die Suche nach seinem Vater. TSATSIKI - TINTENFISCHE UND ERSTE KÜSSE ist einer der erfolgreichsten schwedischen Filme der vergangenen Jahre. Von der Kritik hoch gelobt, mit zahlreichen in- und ausländischen Preisen ausgezeichnet, fand der dritte Spielfilm der jungen Regisseurin Ella Lemhagen auch bei einem großen Publikum Anklang. Es ist einer der schönsten Filme über die Beziehung zwischen Kindern und Erwachsenen seit langem. Die Kinderjury des Kinderfilmfestes im Rahmen der Berliner Filmfestspiele 2000 verlieh ihm den "Gläsernen Bären". Aus der Begründung: "Wir fanden den Film sehr lustig, lebhaft und originell. Die Geschichte von der Suche eines kleinen Jungen nach seinem Vater hat uns bewegt, da es auch in der Wirklichkeit vorkommt. Die Schauspieler Alexandra Rapaport als Mama und Samuel Haus als Tsatsiki haben uns überzeugt. Der Film war eine gute Mischung aus Traurigkeit und Humor. Wir danken der schwedischen Regisseurin Ella Lemhagen für diesen tollen Film und freuen uns auf weitere Produktionen."

Sa., 7.4., 16.00 / So., 8.4., 16.00 / Sa., 21.4., 16.00 / So., 22.4., 16.00


SUSI UND STROLCH

(Lady and the Tramp)

Regie: H. Luske, W. Jackson, C. Geronimi; Walt Disney Produktion USA 1955 ab 5 J. / 78 Min.

 

Die zeitlose Liebesgeschichte der Cocker-Dame Lady und des sympathischen Strassenköters Strolch. Ein gefühl- und humorvolles Zeichentrick-Abenteuer, das mit seinen detailreichen Hintergründen und der stimmungsvollen Atmosphäre der eleganteste unter Disneys späteren Produktionen ist. Die selbstironische Grundhaltung trägt dabei auch allzu süßliche Szenen. Die bedeutende Jazz-Sängerin Peggy Lee schrieb die Songs und singt im Original vier Rollen selbst. Höhepunkte sind die "klassische" Liebesszene im Hinterhof einer Trattoria und das mitleiderregende Hunde-Asyl.

Ein Kino-Leckerbissen im Osterprogramm, den wir bereits in einer Sondervorstellung an Weihnachten hatten, jetzt aber im Original-Cinemascope-Format zeigen können.

Sa., 14.4., 16.00/ So., 15.4., 16.00/ Mo., 16.4., 16.00



EMIL UND DIE DETEKTIVE (1931)

Regie: Gerhard Lamprecht; Buch: Billy Wilder, nach dem gleichnamigen Kinderbuch von Erich Kästner; mit Rolf Wenkhaus, Fritz Rasp, Inge Landgut, Käthe Haack u.a. Deutschland 1931 ab 6 J. / 74 Min.

 

Eine unvergessene Filmerinnerung: Unzählige Kinder verfolgen den Bösewicht, der ihrem Anführer Emil das ganze Geld gestohlen hat und stellen ihn schließlich in einer Bank. Gerhard Lamprecht hat 1931 mit EMIL UND DIE DETEKTIVE den ersten klassischen deutschen Kinderfilm gedreht und der Figur Emil ein Gesicht gegeben, das uns bis heute im Gedächtnis ist - ganz zu schweigen von Fritz Rasp als Max Grundeis, dem verfolgten Dieb. 1954 gab es ein Remake von R. A. Stemmle, das aber nicht an die Qualität des ersten Films heranreichte, und es existiert eine amerikanische Disney-Version (1963), die recht spannend ist, aber kaum etwas mit dem Kästner-Emil zu tun hat. Nachdem jetzt die Neuverfilmung von Franziska Buch mit Jürgen Vogel im gewerblichen Kino überaus erfolgreich war, erinnern wir noch einmal an den Klassiker von 1931.

Sa., 28.4., 16.00 / So., 29.4., 16.00



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Zuletzt bearbeitet am 31.03.2001 © aptum 1997/98 Schreib mal wieder webmaster@aptum.de