Der Stummfilm an der Schwelle zum 21. Jahrhundert
DIE GEBRÜDER SKLADANOWSKY
Sonntag, 06.05.2012 19:30
Wim Wenders
Wim Wenders
Freitag, 11.05.2012 21:30
Einführung: Dr. Franz Leithold
Einführung: Dr. Franz Leithold
Reihe: Der Stummfilm an der Schwelle zum 21. Jahrhundert
Regie: Wim Wenders
Deutschland 1995 | 79 Min.
Deutschland 1995 | 79 Min.
Am 1. November 1895, sechs Wochen vor der Vorführung der Lumières in Paris, zeigten die Gebrüder Skladanowsky im berühmten Berliner Variété ›Wintergarten‹ vor einem zahlenden Publikum ein Programm von acht Filmschleifen. Ihr Vorführapparat war dem der Lumières sicherlich unterlegen, aber er funktionierte. Die Skladanowskys waren Schausteller und Bastler, keine Ingenieure. Sie hatten weder eine Industrie hinter sich, noch besaßen sie nennenswerte Geldmittel. Aber sie haben das Kino auf eine poetische, liebenswerte und völlig ›undeutsche‹ Art miterfunden.
»Unser Film handelt von der Erfindung des Kinos in Berlin, von dem Triumph und der Enttäuschung der Skladanowskys. Er beginnt vor 100 Jahren und er endet heute, bei Max Skladanowskys Tochter Lucie, die sich an ihren Vater und die Kindertage des Kinos noch gut erinnert. Gedreht wurde der Film zum großen Teil auf einer Handkurbelkamera aus der Stummfilmzeit, in bester Slapstick-Tradition.« (W. Wenders)
»Unser Film handelt von der Erfindung des Kinos in Berlin, von dem Triumph und der Enttäuschung der Skladanowskys. Er beginnt vor 100 Jahren und er endet heute, bei Max Skladanowskys Tochter Lucie, die sich an ihren Vater und die Kindertage des Kinos noch gut erinnert. Gedreht wurde der Film zum großen Teil auf einer Handkurbelkamera aus der Stummfilmzeit, in bester Slapstick-Tradition.« (W. Wenders)