»Seit 1988 produzieren wir u.a. für die Fernsehprogramme Alexander Kluges. Einschränkungen oder Reglementierungen im Hinblick auf Stoffe und Formen gab es dabei nicht. Kluge: ›Ich bin kein Redakteur‹. Wir haben sendefertig konfektionierte Produkte angeliefert, Überraschungseiern gleich, und er hat sie auf Sendung gebracht – nachts, wenn die lichtscheuen Kreaturen aktiv werden, also in guter Gesellschaft. Man kann davon ausgehen, dass – angesichts der quotenfetischistischen Programmsuppe öffentlich-rechtlicher wie privater Anbieter – keiner dieser Filme einen anderen Sendeplatz gefunden hätte. Balladen, musikalisch verwobene Erzählminiaturen, atmosphärische Nachrichten, Computer-Musicals; schmutzige kleine Filme, Produkte von Triebtätern, denen der zweifelhafte Lustgewinn, Exemplare einer Majorität zu sein, nicht zufließt.«
(R. K. & A.G., 2000)
1998 erhielten Rudolf Kersting und Paul Meyer für ihren Film Der Hauptmann von Muffrika den Adolf-Grimme-Preis. Die Filme-macher stellen folgende ihrer Filme vor und sprechen anschließend mit uns darüber.
Mo 17.03., 20:00, in Kooperation mit Wolfgang Stickel, Medienwerkstatt Freiburg