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DAS FESTIVAL DES RAUMSZWANZIGNULLFÜNF
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Freiburg und die Region feiern im Juni das »Festival des Raums. Zwanzignullfünf.« Zusammen mit der Architektenkammer begleiten auch wir diesen Sommer der Architektur auf verschiedenen Ebenen: Eine Filmreihe, eine Ausstellung und ein Vortrag zu dem Filmarchitekten Ken Adam, ein Abend zu Bruce Goff mit einem Film, der unter die kino avantgarde zählt, zwei Dienstagabende gestaltet der Arbeitskreis Architektinnen das Programm, einen Programmpunkt steuern die Landschaftsarchitekten bei, ganz am Rande hat auch KINO EXTREM mit dem Thema zu tun und schließlich bietet auf dem monatlichen Programmplatz »Stummfilm mit Musikbegleitung« METROPOLIS schon alleine ein Fest des Raums. Wir wünschen einen er-bau-lichen Juni im Kommunalen Kino.
Ken Adam – Filmarchitekt
> Zwei Oskars wurden ihm verliehen, sechsmal war er nominiert, über
achtzig Filme hat er gedreht: Ken Adam ist ein Star, dessen Name wenige,
dessen Werke aber alle kennen. Er ist einer der stilbildenden, für
viele sogar der wichtigste Filmdesigner des 20. Jahrhunderts. Mit den
von ihm entworfenen imaginären Räumen hat er die Wahrnehmung
mehrerer Generationen von Kinogängern geprägt; so hat er mit
seinen Sets den Mythos von James Bond mitbegründet und Klassikern
der Filmgeschichte wie z.B. Dr. Seltsam oder Wie ich lernte die Bombe
zu lieben das Gesicht gegeben. Ausstellungeröffnung: Di. 07.06, 20.05, Werkeinführung: Jürgen Berger/ Mannheim
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DER SPION, DER MICH LIEBTETHE SPY WHO LOVED ME| Großbritannien 1977 | DF | 125 Min. | |
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DER SPION, DER MICH LIEBTE war bis dato der teuerste und erfolgreichste
Bond-Film. 007 tut sich mit einer russischen Agentin zusammen, um den
Erzschurken Stromberg das Handwerk zu legen. Der lebt in einer gigantischen
Unterwasser-Station und lässt seinen Supertanker US-amerikanische
und russische Atom-U-Boote schlucken, mit denen er die Welt zu zerstören
hofft.
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DR. SELTSAMODER WIE ICH LERNTE DIE BOMBE ZU LIEBEN
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Als die Kuba-Krise im Jahre 1962 die Welt beinahe an den
Rand eines erneuten Weltkriegs manövrierte, begann Stanley Kubrick,
geprägt von den Gefühlen und Erlebnissen dieser düsteren
Tage, seine respektlose Anti-Kriegs-Satire DR. SELTSAM zu drehen. Sterling
Hayden verkörpert den verrückten General Jack D. Ripper, der
von den Gedanken besessen ist, die Russen würden zum alles entscheidenden
Vernichtungsschlag gegen die USA ausholen. Um dem zuvorzukommen bricht
der fanatische Militarist mit seinen Piloten in Richtung Osten auf, um
die Sowjetunion mit Atomwaffen zu Klump zu bomben. Da das Funkgerät
ausgefallen ist, kann ihn niemand zurückpfeifen und so nimmt die
Katastrophe ungehindert ihren Lauf. Abschluss der Ken-Adam-Reihe mit GOLDFINGER, s. Juli-Programm
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