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KINO AVANTGARDEAKTUELLE INTERNATIONALE VIDEOKUNSTDas (re-) konstruierte BildDas Programm steht unter dem Begriff »Das (re-)konstruierte Bild« und zeigt die vielfältigen Möglichkeiten der digitalen Bild(re-)produktion. Das Spektrum reicht von Flash-Animationen wie die des Kolumbianers Jorge Mendez, der ein Van-Gogh-Bild als Ausgangspunkt für seine Amerika-Kritik nimmt, bis zu ästhetisch gestalteten Bildern von Überwachungskameras, die kaum spür- bzw. sichtbar, digital bearbeitet wurden, wie in der mehrfach preisgekrönten Arbeit BANLIEUE DE VIDE von Thomas Köner. Rachel Reupke zeigt in INFRASTRUCTURE Bildtableaus einer statischen Welt, die in sich aber ständig in Bewegung ist. In ihrem medienkünstlerischen Ansatz geht es aber weniger um ein Aufpolieren des Bildes zu einem ästhetischen Ideal, vielmehr um eine Fokussierung auf den Bildinhalt. Dabei kann der Ablauf der Bewegung wie in »Roadmovie« von Jose M. Biscaya extrem beschleunigt oder wie in LANDUNTER von Cornelius Kirfel extrem verlangsamt werden. Arbeiten wie FALCON von Karo Gøldt oder THE LIGHT von Brian Doyle entfalten zudem ihre Wirkung durch den speziell dazu komponierten Soundtrack. Diese aktuellen Ansätze des künstlerischen Arbeitens mit dem bewegten Bild stellen eine neue, moderne Variante und Weiterentwicklung des strukturellen Experimentalfilms der 60er und 70er Jahre dar, der zurzeit im internationalen Kunstkontext aktuell wieder entdeckt wird. |
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| Di., 17.05., 19:30 | |
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