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Kim Ki-Duk Kim Ki-duk ist der bekannteste Repräsentant des »Korean New
Wave«, jenes Aufbruchs, den das südkoreanische Kino im letzten
Jahrzehnt erlebte – und er ist zugleich ein Sonderfall, eine klare
Ausnahme. Ein Singulär. Abseits der Filmindustrie, abseits aller
Moden und über lange Zeit weit entfernt von den westlichen Erwartungshaltungen,
geht der 1960 geborene Kim Ki-duk seinen merkwürdigen, sehr persönlichen,
künstlerisch beispiellosen Weg. Scheinbar unbeirrt und unbeeinflusst
dreht er pro Jahr mindestens einen Spielfilm, unter Bedingungen –
kleines Budget, kleines Team, sehr wenige Drehtage –, die hierzulande
so mancher Filmhochschüler zurückweisen würde. Trotzdem
gelingen ihm seltsam verstörende, darin aber sehr wahrhaftige, filmisch
bestechende Kinowerke. Mit Frühling, Sommer, Herbst, Winter... und
Frühling gewann Kim Ki-duk 2003 den Wettbewerb beim Filmfestival
in Locarno, mit Samaria, unserem Film des Monats, den Regiepreis der Berlinale.
2004. Frühling, Sommer, Herbst, Winter....und Frühling · The Isle
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Frühling, Sommer, Herbst, Winter....und Frühling| Regie, Buch und Schnitt: Kim Ki-duk | Kamera: Baek Dong-hyun | mit Oh Young-su, K. Ki-duk, K. Young-min, S. Jae-kyung u.a. | Korea/Deutschland 2003 | DF | 103 Min. | |
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Unter dem wachen Auge eines alten Mönchs macht ein junger Mönch
die schmerzliche Erfahrung des Verlustes seiner Unschuld... das Erwachen
der Liebe, als eine Frau die in sich geschlossene Welt betritt... die
mörderische Macht von Eifersucht und Besessenheit... der Preis der
Wiedergutmachung... die Erleuchtung in der Erfahrung. Genau wie die Jahreszeiten
bis ans Ende der Welt unaufhaltsam aufeinander folgen, so wird auch die
Einsiedelei immer wieder die Heimat des Geistes sein, der zwischen dem
Jetzt und der Ewigkeit steht... | Di 01.02., 19.30 | Do 03.02., 21.30 | Sa 05.02., 17.30 | So 06.02., 19.30 |
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The Isle| Regie und Buch: Kim Ki-duk | Kamera: Hwang Suh-shik | Schnitt: Kyung Min-ho | Musik: | mit S. Jung, K. Yu-seok, J. Jae-hyun u.a. | Korea 2000 | OmU | 82 Min. | |
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Eine Art verwunschenes Zwischenreich, ein See mit schwimmenden Hütten,
bildet den Schauplatz, von einer stummen Frau gehütet. Mit ihrem
Boot versorgt sie die Angler, die das abgeschiedene Idyll für ihr
Freizeitvergnügen nutzen – die sexuellen Dienste mitgebrachter
Freundinnen, herbeizitierter Huren oder auch mal der Stummen eingeschlossen.
THE ISLE beginnt mit trügerischer Harmlosigkeit. Allein der Kontrast
zwischen Naturschönheit und routiniertem Zeitvertreib, ein Sprung
in den Bildern, kündigt spätere Schrecken an – wer achtet
schon auf die Fische, die am Haken zappeln. | Sa 05.02., 19.30 | Do 10.02., 21.30 | Fr 11.02., 19.30 | So 13.02., 21.30 | Di 15.02., 21.30
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