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Something more than Night| Regie & Buch: Daniel Eisenberg | Kamera: Ingo Kratisch || USA /
D 2003 | 77 Min. | ohne Dialoge | |
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Szenen aus Chicagos NächtenDie Idee, dass ein Film über eine Stadt – allerdings ein ruhiger,
architektonischer Film – dem Zuschauer etwas Neues über das
urbane Leben zum jetzigen Zeitpunkt in unserem neuen Jahrhundert vermitteln
kann, ist vielleicht ein wenig arrogant. Doch die Stadt ist ein Organismus,
der sich kontinuierlich verändert, und was wir von ihm wissen, ist
bestenfalls provisorisch. Ein Film, der die urbane Umgebung im Schutze
der Dunkelheit erforscht, muss den Anspruch erheben, eine uns unbekannte
Realität zu enthüllen; er versucht, Projektionen und Ängste
zu zerstreuen, die zum überwiegenden Teil der Welt der Einbildungen
entstammen. Erinnerungen an Filme, Fernsehsendungen und Romane. | Di., 08.02., 19.30 mit Einführung |
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Endlich unendlichErinnerungen an Gary Goldberg / USA (1940-2003)
| USA 1952 – 57 | 70 Min. | OF | |
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Filme, Fotos & InstallationGary Goldberg gehört mit Sicherheit nicht zu den großen bekannten Namen der Filmkunst. Seine merkwürdigen, immer in harten schwarz /weiß Bildern gedrehten Kurzfilme errangen eher den Kultstatus in einem sehr kleinen und exklusiven Kreis. Obwohl seine Filme auf den meisten großen und internationalen Filmfestspielen gezeigt wurden wie etwa der Berlinale oder den Oberhausener Kurzfilmtagen waren sie vielleicht für das größere Publikum zu schräg, verschroben und eigenwillig. Jim Jarmusch hat in COFFEE AND CIGARETTES als Schlussepisode eine direkte Hommage an Goldberg gedreht, mit den beiden für Goldberg so typischen Darstellern Taylor Mead und Bill Rice. Mead ist vor allem als Andy Warhol Superstar bekannt, Rice ein New Yorker Underground Performer. Goldbergs Filme haben eine starke Stilisierung in der Fotografie und eine sehr reduzierte Kameraarbeit, das Hauptgewicht liegt auf den Darstellern und ihrer Performance. Die Figuren sind tragisch komisch, entfernt verwandt mit Theaterstücken von Samuel Beckett oder von Buster Keaton. Goldberg war Mitglied der New Yorker East Village Underground Kunstszene. Er begann mit Gemälden und in den 70er Jahren mit »Guerilla Kunstwerken« in den Straßen der East Village. Seine Filme, die er ab den 80er Jahren realisierte, sind in unterschiedliche Sammlungen eingegangen und wurden unter anderem vom Museum of Modern Art, New York, angekauft und gezeigt. Nach der Diagnose einer Krebserkrankung wurden seine Arbeiten introvertierter und noch stärker auf sich selbst bezogen. In seinen letzten Filmen verzichtet er so auch auf seine alten Egos Mead und Rice, spielt sich selbst. Goldberg starb 2003. Wir freuen uns hier in Freiburg eine Auswahl seiner Filme zeigen zu können und als Ergänzung in der Galerie eine Installation, eine kleine Sammlung von Fotos von Performances und einige schriftliche Notizen. Die Exponate waren Ende Januar im Rahmen des »Stuttgarter Filmwinter« im Württembergischen Kunstverein ausgestellt. Filmprogramm:PLATES Regie & Buch: Gary Goldberg; Kamera: Jacob
Burckhardt; mit Bill Rice & Taylor Mead Für die Bereitstellung der Filmkopien und Exponate aus New York und San Francisco danken wir Giovanna Thierry von Wand 5/ Stuttgarter Filmwinter, Goldbergs Nachlassverwalter Jerry Tartaglia und dem Canyon Cinema in San Francisco. | Fr. 25.02., 20.00 Ausstellungseröffnung in der Galerie / Einführung:
Wolfgang Lehmann | | Ausstellung Gary Goldberg vom 25.02. –10.03. in der Galerie
im Alten Wiehrebahnhof, zu den Caféöffnungszeiten
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kino@freiburger-medienforum.de |
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