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Zwischenbilanz OstZur Vortragsreihe an der Albert-Ludwigs-UniversitätDie laufende Vortragsreihe zu Stand und Zukunftsperspektiven der ökonomischen und gesellschaftlich-politischen Entwicklung der neuen Bundesländer im fünfzehnten Jahr der Einheit umfasst im Januar drei Vorträge. Wir zeigen dazu in Kooperation mit dem Colloquium politicum im Studium generale der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg neben GOOD BYE, LENIN! zwei aktuelle Dokumentarfilme, die versuchen, Alltag und Lebenszustände der Gegenwart konkret zu bilanzieren.
Good bye Lenin · Neustadt Stau der Stand der Dinge · No Exit
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Good bye LeninRegie: Wolfgang Becker | Buch: B. Lichtenberg | Kamera: | Deutschland 2002 | 121 Min. | |
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| Mi 05.01., 21.30 | Do 06.01., 19.30 | So 09.01., 21.45 | Mi 12.01., 21.30 |
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Neustadt.( Stau – Der Stand der Dinge )Regie & Buch: Thomas Heise | Kamera: Peter Badel | Ton: Uve Haußig | Schnitt: Gudrun Steinbrück | | Deutschland 2000 | 88 Min. | |
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In STAU–JETZT GEHT’S LOS porträtierte Thomas Heise 1992
Jugendliche aus Halle-Neustadt, die als rechtsradikal galten und sich
selbst auch so definierten. Der Film ging der Frage nach, wer die Menschen
hinter dieser ideologischen Festlegung sind. Die Fortsetzung NEUSTADT.
STAU – DER STAND DER DINGE will die Entwicklung der damaligen Jugendlichen
und die ihrer Eltern durchschaubar machen – in ihrer Brüchigkeit,
aber auch in ihrer Kontinuität. Der Film beobachtet nicht nur das
»fremde rechte Wesen«, sondern auch den vielfach fremden Alltag. | Fr 14.01., 19.30 | Sa 15.01., 21.30 |
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NO EXITRegie und Buch: Franziska Tenner | Kamera: Peter Przybyl | Dramaturgie: Olaf Winkler | Schnitt: Dietrich Körner | Deutschland 2003 | 100 Min. | |
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Ein Jahr lang hat Franziska Tanner die rechtsextreme »Freie Kameradschaft Frankfurt (Oder)« begleitet. Der Dokumentarfilm NO EXIT zeigt die neue Strategie von rechten Parteien, die ein gesellschaftliches Defizit ausfüllen wollen. Das soziale Engagement von privat organisierten und von rechten Parteien gelenkten »Freien Kameradschaften« führt zu gesellschaftlicher Akzeptanz. Durch Unterschriftenaktionen gegen Kinderschänder oder Singen im Altersheim wird das klassische Schlägerfeindbild des »Neonazis« nicht nur in der Öffentlichkeit revidiert. NO EXIT zeigt, wie wirkungsvoll und gefährlich diese Entwicklung ist. | Do 20.01., 19.30 | So 23.01., 17.30 | Fr 28.01., 19.30 |
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