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Filmkanon
NOSFERATUFilmanalyse:Referentin: Valérie Carré anschließend: Stummfilm
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Nosferatu
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Thomas Hutter, Sekretär eines Maklers in Wisborg, reist nach Transsylvanien,
um mit dem Grafen Orlok über einen Hauskauf zu verhandeln. Der Schloßherr
erweist sich als »Vampyr«, der Pest und Tod nach Wisborg bringt;
erst durch die selbstlose Hingabe von Hutters junger Gattin kann das Unheil
gebannt werden. Ein Meisterwerk des deutschen Stummfilm-Expressionismus,
entstanden nach Motiven des romantischen Schauerromans von Bram Stroker;
genialer Vorläufer und Maßstab späterer Dracula-Verfilmungen.
Murnau nutzt virtuos die technischen, poetischen und emotionalen Effekte
des Mediums und entwirft – indem er den Einbruch des Dämonischen
in die bürgerliche Idylle schildert – ein düsteres Spiegelbild
kollektiver Ängste in der Weimarer Republik. So., 27.6., 20.00 / Mi., 30.6., 21.45 Musikbegleitung: Günter A. Buchwald
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