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Kinderkino
Russische Märchenfilme:
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IkingutRegie: Gisli Snær Erlingson |
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Ein besonders strenger Winter macht den Küstenbewohnern in Island zu schaffen. Sie glauben an böse Geister, und als ein weißes Pelzwesen auftaucht, sehen sie sich bestätigt. Der elfjährige Boas macht eine andere Erfahrung. Der "böse Geist" rettet ihn aus einer Schneeverwehung und erweist sich als gleichaltriger Junge, der nur etwas anders aussieht und unverständlich spricht. Zur Begrüßung fasst er Boas an die Nase und murmelt mehrmals "Ikingut". Fortan wird er so genannt. Boas‘ Familie nimmt den Fremden bei sich auf, doch die Dorfbewohner verlangen die Auslieferung des feindlichen Dämons. Da der Film in vergangenen Zeiten spielt, landet Ikingut im Gefängnis, aus dem er jedoch von Boas und seiner Schwester Agnes befreit wird. Gemeinsam treiben die beiden Jungen auf einer Eisscholle ins offene Meer. Ein Frachter rettet sie und bringt sie zurück. Jetzt klärt sich alles auf: Ikingut ist ein Eskimojunge, der auf einer Eisscholle von Grönland nach Island getrieben wurde und "Ikingut" ist kein Name, sondern das Wort für "Freund". Ein beeindruckender Film des in Reykjavik geborenen Regisseurs Gisli Snaer Erlingsson über eine wunderbare Freundschaft in einer unberührten Eis- und Schneewelt. So., 1.2., 15.30 / Sa., 7.2., 15.30 / So., 8.2., 15.30
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Russische MärchenfilmeDas Märchen von Zaren SaltanRegie: Alexander Ptuschko; Buch: Alexander Ptuschko, Igor Gelejn; Kamera: Igor Gelejn; Musik: Gawril Popow; mit Wladimir Andrejew, Larissa Golubkina u.a. |
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Die werktreue Verfilmung von Puschkins gleichnamigem Märchen ist ein Klassiker unter den russischen Märchenverfilmungen. An einem Winterabend sitzen drei Schwestern in ihrer Hütte beisammen, singen, spinnen Wolle und überlegen, was sie tun würden, wenn sie Zarin wären. Der junge Zar, der dieses Gespräch zufällig mithört, ist von der Jüngsten so angetan, dass er sie zu seiner Frau wählt. Die beiden anderen Schwestern platzen vor Wut: "So ist das immer, dürr muss man sein!" Das junge Paar hat sein Glück gefunden, aber der Neid der Schwestern bringt Unheil über sie. Bald bedrohen Feinde das Land, der Zar zieht in den Krieg und muss seine schwangere Frau allein zurücklassen. Der Kampf des Guten gegen das Böse wird in farbenprächtigen Bildern, mit viel Humor und Witz sowie schönen Trickaufnahmen erzählt. Sa., 14.2., 15.30 / So., 15.2., 15.30
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Die steinerne BlumeRegie: Alexander Ptuschko |
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Danilo, einst ein Hirtenknabe, hat es bis zum Steinmetz-Meister gebracht. Doch künstlerischer Ehrgeiz treibt ihn aus den Armen seiner Verlobten hin in das steinige Reich der Bergkönigin. Hier will er die ewigen Geheimnisse der Steine finden und entdeckt tatsächlich eine vom Leben beseelte steinerne Blume. Er ist in großer Gefahr, seine warme Menschlichkeit der kalten Schönheit zu opfern. 1946 realisierte der sowjetische Regisseur Alexander Ptuschko dieses Märchen aus dem Ural, das seinerzeit in Cannes mit einem Preis für den besten Farbfilm ausgezeichnet wurde. Sa., 21.2., 15.30 / So., 22.2., 15.30
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Die SchneeköniginRegie: Gennadi Kasanski; Drehbuch: Jewgeni Schwarz nach dem Märchen von Andersen |
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Andersens Märchen von der "Schneekönigin" ist mehrfach verfilmt worden. Die russische Interpretation kommt mit einer erstaunlichen Frische daher und arbeitet stets mit aktuellen Details aus der Märchenwelt. Auf ihrer abenteuerlichen Reise, die Gerda unternimmt, um ihren Freund Kay aus dem Schloss der Schneekönigin zu befreien, begegnet sie sprechenden Raben, lässt sich von Krähen durch die Luft tragen, trifft im geteilten Schloss einen wahrhaft unglücklichen König und die lebensfrohe, verspielte Prinzessin. Mit Mut und Herzenswärme kann Gerda schließlich dem Guten zum Sieg verhelfen. Sa., 28.2., 15.30 / So., 29.2., 15.30
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