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MittwochskinoCine Cubano: Erdbeer und Schokolade · African Blues: Je chanterai pour toi · Afghanistan Unveiled · Geheime Wahl
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Cine CubanoErdbeer und Schokolade(Fresa y Chocolate)Regie: Tomás Gutiérrez Alea & Juan Carlos Tabio; Buch: Senel Paz; Kamera: Mario Garcia Joya; mit Jorge Perugorria, Vladimir Cruz, Mirta Ibarra u.a. |
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Diego bestellte Erdbeereis, als es nur Schokolade gab, und er hatte Glück, er bekam sogar welches. Ironisch nimmt der Film die Wirtschaftslage Kubas aufs Korn. Eigentlich spielt der harmlose Titel jedoch auf mehr an als auf das Habenwollen, es geht ums Sein, auch um das Anderssein, um das Tabuthema Homosexualität, das auch in Kuba eine problematische Vergangenheit hat. David und Diego sind ein Paar voller Widersprüche, vor allem aber sind sie gar kein Paar. Der schwule Diego umwirbt den schönen, sexuell unerfahrenen David, einen passionierten Jungkommunisten, einen Bauernsohn, der in der neuen Gesellschaftsordnung studieren konnte, dessen Bildungsgrenzen aber auch beweisen, wie sehr die Revolution auf halbem Wege stecken geblieben ist. Das ist wiederum eine Herausforderung für Diego. Mi., 5.11., 19.30 / Fr., 7.11., 22.00 / So., 9.11., 22.00 / Di., 11.11., 21.30
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African BluesJe chanterai pour toiRegie & Buch: Jacques Sarasin; Kamera: Stephan Oriach; Schnitt: Bernard Josse |
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Seit einigen Jahren begeistert der Star des afrikanischen Blues, Boubacar Karkar Traoré, Musikfans rund um die Welt. Mit Karkar kehren wir in dieser filmischen Reise zurück zu seinen Wurzeln in Mali, folgen Lebensstationen quer durchs Land und erfahren, was diesen großen Musiker und seine Lieder geprägt hat. Anhand von Erzählungen seiner Freunde wie Ali Farka Touré und mit den von KarKars Musik stimmungsvoll begleiteten Bildern ist das einzigartige Porträt eines von Schicksalsschlägen geprüften Mannes entstanden. Ein malinesisches Pendant zum kubanischen "Buena Vista Social Club". Mi., 12.11., 19.30 / Fr., 14.11., 21.30 / So., 16.11., 17.30
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Afghanistan UnveiledRegie: Brigitte Brault & Florent Milesi; Schnitt: Michelle Hickinson; Bildgestaltung: Shekiba Adil, Marie Ayub, Merhia Aziz, B. Brault, Jamila Emami, Gul Makai Rangevar, Nilab Zarin Kamel, Habib Semin |
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Der erste einstündige Dokumentarfilm, der jemals von afghanischen Kamerafrauen gedreht wurde. Wer könnte besser über die heutigen Lebensbedingungen afghanischer Frauen berichten? Im Juli 2002, sieben Monate nach dem Zusammenbruch der Talibanherrschaft, wurde in Kabul ein einzigartiges Projekt begonnen: Eine Gruppe junger Frauen lässt sich in der Kameraarbeit unterrichten. Ihr Ziel ist es, die ersten weiblichen Filmemacher in der Geschichte ihres Landes zu werden. Nach dreimonatiger Schulung machten sich die Filmemacherinnen für zwei Monate auf die Reise durch Afghanistan, um ihren ersten Dokumentarfilm zu drehen. Dabei entdeckten sie ein Alltagsleben, das selbst sie so nicht kannten. Ihre Arbeit zeigt zwei Perspektiven: die Sichtweise der Frauen, die sie unterwegs trafen, sowie den Blickwinkel der Kamerafrauen, die ihre Erfahrungen als Journalistinnen sammeln, während ihr Land sich neu entfaltet. Die Kamerafrauen wurden von einem zweiten Team begleitet, das von der französischen Filmemacherin Brigitte Brault und dem Videojournalisten und Begründer der AÏNA, Florent Milesi, zusammengestellt wurde. Dieser zweite Blickwinkel 'von außen' hilft uns, etwas über die Pionierinnen und ihre Reise durch Afghanistan zu erfahren. Mi., 19.11., 19.30 Im Anschluss Diskussion über die aktuelle Situation der Frauen in Afghanistan mit Sarghuna Nashir-Steck / So., 23.11., 17.30 In Zusammenarbeit mit der Deutsch- Afghanische Initiative Freiburg. Der Film wird gezeigt im Rahmen von ONE STEP BEYOND - Wiederbegegnung mit der Mine / Afghanistan. Ein Kunstprojekt von Lukas Einsele. E-Werk, Hallen für Kunst, 8.11. bis 23.11.03., Do-So, 16-20 Uhr.
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Geheime Wahl(Secret Ballot)Regie & Buch: Babak Payami; Kamera: Farzad Jodat; Musik: Michael Galasso; mit Nassim Abdi, Cyrus Ab, Youssef Habashi, Farrokh Shojaii u.a. |
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Es ist Wahltag. Über einer Insel vor der iranischen Küste wirft ein Flugzeug per Fallschirm eine Kiste mit einer Wahlurne ab. Ein Soldat nimmt sie in Obhut und wartet auf den angekündigten Wahlleiter. Zu seiner Verblüffung stellt sich heraus, dass der "Wahlleiter" eine Frau ist. In einem Militärjeep brechen beide auf, um bis zum Abend möglichst viele Wählerstimmen einzusammeln. Das ist kein einfaches Unterfangen, wenn das Wahlvolk verstreut in einer wüstenartigen Einöde lebt und aus misstrauischen Schmugglern, analphabetischen Hirten, Fischern und von Männern bevormundeten Frauen besteht. Die Wahlleiterin, von missionarischem Eifer getrieben, muss bald erkennen, dass ihr politisches Credo auf Skepsis und unerwartete Widersprüche stoßen. Der Regisseur Babag Payami deutet eine neue Richtung im iranischen Kino an, ohne dessen bereits bekannte Tugenden zu vergessen: Mit wenig Aufwand und mit - wie so oft - grandiosen Laiendarstellern entwickelt er in SECRET BALLOT eine politische Parabel, die sich vor allem durch ihren grimmigen Witz auszeichnet. Preis für die beste Regie: Venedig 2001. Mi., 26.11., 19.30 / Do., 27.11., 21.30 / So., 30.11, 17.30 Do., 4.12.,19.30 |
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