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September 2002 |
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Film istRealisation: Gustav Deutsch; Research: Hanna Schimek & Gustav Deutsch; Musik: Werner Dafeldecker, Christian Fennesz, Martin Siewert & Burkhard Stangl. |
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Eine Frau tritt anfangs aus dem Dunkel. Sie blickt ängstlich in die unwägbare, nachtblau getönte Außenwelt. Was folgt, kommt Schlag auf Schlag, motivisch assoziiert: Es gibt Slapstick und Pikantes, Melodramatisches und Aufwühlendes, Albernes und Destruktives. "FILM IST (7-12): eine Bewegungsbilder-Sammlung aus den ersten drei Dekaden des (noch stummen) Mediums: FILM IST, nach Gustav Deutsch, unüberschaubar vieles; ein Katalog dessen, was das Kino sein kann, notgedrungen, offen. Eine unbändige Liebe zum Material des Kinos, zum angreifbaren, angegriffenen Filmmaterial, ist diese Kompilation von Gustav Deutsch anzusehen. Seine Bilder sind liebevoll getönt, zerkratzt oder vernebelt, gestochen scharf oder abenteuerlich patiniert: Der Reiz, den man am instabilen Rohstoff des Kinos finden mag, ist so vielfältig (und letztlich: so unergründlich) wie die Lust am Filmsehen selbst." (Stefan Grissemann) FILM IST, ist im Ergebnis ein filmisches Gedicht von großem visuellen Reiz und Sinnlichkeit; die Bilder gehen in eine Synthese, in einen Dialog mit der Musikkomposition, ganz aus dem Geist der neuen Elektronik. Der Ursprung der Bilder mag aus der Vergangenheit kommen - das Ergebnis ist ein Gesamtwerk der Gegenwart. FILM IST (7-12) ist nicht zu verwechseln mit FILM IST (1-6), zwei unabhängige Werke geformt aus dem gleichen Geist, man muss aber nicht den ersten Teil kennen, um den zweiten zu sehen. Di., 3.9., 20.00 / Mi. 4.9., 22.15 |
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Im Rahmenprogramm des regio tanz festivals mobil(e): Experimentelle TanzfilmeDi., 24.9. 20.00 mit einer Einführung von Wolfgang Lehmann |
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