![]() |
|
Fritz LangDr. Mabuse, der Spieler · M - Eine Stadt sucht einen Mörder
|
||||
Dr. Mabuse, der SpielerTeil 2: Inferno, ein Spiel von Menschen unserer ZeitRegie: Fritz Lang; Buch: Fritz Lang, Thea von Harbou, nach dem gleichnamigen Roman von Norbert Jacques; Kamera: Carl Hoffmann; Musik: Konrad Elfers; mit Rudolf Klein-Rogge, Alfred Abel, Bernhard Goetzke, Aud Egede Nissen, Gertrude Welcker u.a. |
![]() |
|||
|
Der Psychoanalytiker Dr. Mabuse betreibt in den 20er Jahren unter Einsatz hypnotischer Fähigkeiten die Vergrößerung seines Reichtums und die Erweiterung seiner Macht. Bis ihm ein Staatsanwalt das Handwerk legt, hat er Unheil über viele Menschen gebracht. Fritz Langs zweiteiliger Stummfilm ("Der große Spieler — ein Bild der Zeit") erweist sich über seine melodramatische Kriminalgeschichte hinaus als präzise dramaturgische und formale Konstruktion, die in beinahe dokumentarischer Weise nicht nur die Lebenshaltung verschiedener Gesellschaftsschichten und die Vergnügungssucht und Dekadenz von Großbürgertum und Kleinadel attackiert, sondern auch die Bedingungen aufzeigt, unter denen eine Gesellschaft zwischen Chaos und Tyrannei einem "Übermenschen" verfallen kann. "Die zweite Episode zeigt Mabuse am Spieltisch beim Versuch, sein Gegenüber zu hypnotisieren. Die Anwendung seiner hypnotischen Fähigkeiten erscheint deshalb als Steigerung gegenüber dem Börsenmanöver, weil Mabuse hier nicht über Mittelsmänner handelt, sondern sich selbst physisch-psychisch einsetzt. Weil er sich selbst in sein Spiel einbringt, ist Mabuse verwundbar. Sein Gegenspieler, der Staatsanwalt Wenk, leistet eigentlich nicht viel mehr, als dass er sich von Mabuse nicht hypnotisieren lässt. Mabuses Scheitern mündet konsequenterweise in Wahnsinn." Sa., 16.2., 22.00 / So., 17.2., 20.00 Musikbegleitung: Günter A. Buchwald
|
||||
M - Eine Stadt sucht einen MörderRegie: Fritz Lang; Buch: Fritz Lang, Thea von Harbou; Kamera: Fritz Arno Wagner; mit Peter Lorre, Otto Wernicke, Gustav Gründgens, Ellen Widmann u.a. |
![]() |
|||
|
Ein mysteriöser Kindermörder (Lorre) verbreitet im Berlin der frühen 30er Jahre Angst und Schrecken. Durch die wachsende Zahl von Polizeieinsätzen fühlt sich die Berliner Unterwelt in ihren Aktivitäten empfindlich gestört, so dass sie ihrerseits versucht, den unheimlichen Psychopathen dingfest zu machen. Der Mann gerät nach einem verzweifelten Fluchtversuch in die Hände des Syndikats, das ihn zum Tode verurteilt. M sollte Fritz Langs erste Arbeit werden, in der er mit den neuen Möglichkeiten der Akustik experimentieren konnte — und das tat er überaus geschickt. Ähnlich symbolhaft wie seine Bildsprache, setzte Lang auch hier den Ton ein. So schuf er mit einer Klangkulisse die typische Geräuschwelt einer Berliner Straße oder ließ seinen Kindermörder Hans Beckert als düstere Erkennungsmelodie ein Stück aus "Peer Gynt" pfeifen. Sa., 23.2., 20.00 / So., 24.2., 18.00 / Di., 26.2. 22.00 |
||||
kino@freiburger-medienforum.de |
Zurück zur |