![]() |
|
SCHATTENEine nächtliche HalluzinationStummfilm mit Live-Musik von Trio OHR, SaarbrückenRegie: Arthur Robison; Buch: Rudolf Schneider/Arthur Robison nach einer Idee von Albin Grau; Kamera: Firtz Arno Wagner; mit Fritz Kortner, Ruth Weyher, Gustav von Wangenheim, Fritz Rasp |
![]() |
|||
|
Ein phantastisches Spiel. Ganz auf Schwarz-weiß-Effekte gestellt. Die abenteuerliche Begegnung einer Nacht. Die Geschichte eines eifersüchtigen Mannes, einer wunderschönen Frau, eines jungen, lebensprühenden Liebhabers, in der ein Schattenspieler und drei Kavaliere assistieren. Ein Spiel im Spiel. Der Gaukler warnt durch seine Silhouetten die Menschen vor unüberlegtem Tun und verhindert durch die Katastrophe im Spiel die Tragödie im Leben. Robisons SCHATTEN kommt in der Geschichte des deutschen Stummfilms eine bevorzugte Stellung zu. In der Folge solcher Werke wie DER GOLEM (1914) oder NOSFERATU (1922) steht SCHATTEN zwischen Expressionismus und Kammerspielfilm und erweist sich als ein Höhepunkt in der Beherrschung der bis dahin gewonnenen kinematografischen Errungenschaften. Trio "OHR macht Musik fürs Auge", die Jazzer aus Saarbrücken haben sich auf die Musikbegleitung von Stummfilmen spezialisiert. Oliver Strauch, Henk Nuwenhoud, Rudolf P. Schaaf - das Trio OHR - schuf zu SCHATTEN, zu dem es keine originale Musikbegleitung gab, einen ausdrucksvollen Soundtrack. Mit unterschiedlichen Instrumenten wie Saxophon, Schlagzeug, Kontrabass entsteht eine reizvolle Mischung aus theatralischer Musiksprache und gelegentlich an Free Jazz grenzender Spielweise. Einführung: Dr. Franz-J. Leithold, Universität Freiburg. Eine Veranstaltung von Carl-Schurz-Haus und Kommunales Kino Sa., 12.1., 20.30 |
kino@freiburger-medienforum.de |
Zurück zur |