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ciné clubVive la Provence — Eine Saison in EspigouleRegie & Buch: Christian Philibert; Kamera: Christian Pfohl; Schnitt: Stéphane Elmadjian; Musik: Michel Korb; Ton: David Clot, Pierre Armand; Produktion: Ch. Pfohl, Christian Cesbron; mit: den EinwohnerInnen des Dorfes Espigoule |
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Ein Jahr aus dem Leben eines Dorfes in der Provence. Eine etwas absonderliche Idee für einen Film, aber die Brüder Herve und Christian Philibert haben sie umgesetzt, und es ist ein wirklich wunderschönes Stück Kino daraus geworden. Vier Jahreszeiten in Espigoule, wer hätte schon ernsthaft gedacht, welch Fundgrube der prächtig prallen Typen sich da auftun würde? Welch mitreißendes Lebensgefühl die Leinwand überschwemmen würde? Ständig ist was los, da muss man nicht erst auf den herbstlichen Feinschmeckertag — Wer macht den besseren Hasenpfeffer? — oder das Ziegenrennen im Frühjahr warten. Zwischen Boule und Drosseljagd, Kommunalwahl und Fußballabend tun sich wahre Abgründe erdigen Mutterwitzes auf. Keiner ist auf den Mund gefallen, nichts bleibt unkommentiert. Es gibt einen verkannten Poeten, der verdächtig an Troubadix erinnert, einen strengen Pfarrer und einen sehr speziellen Honig. Das hat den Charme einer Erzählung von Pagnol und den verschmitzten Humor eines Films von Tati, abgerundet durch die rustikale Gemütlichkeit der Musik von Michel Korb. Wie heißt es einmal: In Espigoule vibrieren die Bäume anders. Da ist was dran (Uwe Mies). Do., 20.12., 19.30 als ciné club mit einer Einführung durch Guillaume Bérart & Christoph Herzog / Fr., 21.12., 22.15 / So., 23.12., 18.00 / Di., 25.12., 22.15 In Zusammenarbeit mit dem Institut Français Freiburg |
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