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Film des Monats
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Lange Zeit eine verschollene Legende, wurde der Film 1998 vom Museum of Modern Art in New York für eine Retrospektive von Filmen aus den späten 60ern wiederentdeckt, die sogar nach Ginsbergs Film benannt wurde: Coming Apart. Seither läuft der Film erfolgreich auf Festivals rund um den Globus. Es geht um Sex und Politik in diesem persönlichen Film, es geht um Selbstanalyse und Selbstzerfleischung, um das Filmemachen und die Wahrheit. Antonioni und Cassavetes, Freud und Hitchcock stehen Pate für eine filmische Versuchsanordnung. Ein Playboy-Psychiater hat in seinem New Yorker Appartement eine versteckte Kamera installiert. Sie zeigt uns eine große Couch und einen riesigen Spiegel dahinter, in dem ein großer Teil der Wohnung reflektiert wird. Dieser Bildraum wird zu einem bizarren Labor der Emotionen, zu einem Workshop für Geschlechterrollen. COMIMG APART wirkt heute wie ein grandioses Museum der Sixties, als Aids noch lange kein Thema war und das Medium noch cool genannt wurde. Der Film erscheint wie die Erinnerung an eine Zeit, die wirklich war, progressiv und waghalsig. Ein Avantgarde-Film voller Authentizität: verspielt, verrückt, verwegen. Fr., 16.11., 20.00 / Sa., 17.11., 22.00 / So., 18.11., 20.00 / Di., 20.11., 20.00 / Mi., 21.11., 22.00 / Do., 22.11., 22.15 |
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