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Sinti und Roma im Nationalsozialismus
Wir sind Sintikinder und keine Zigeuner · Zigeuner sein · Es ging Tag und Nacht liebes Kind · Auf Wiedersehen im Himmel
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WIR SIND SINTIKINDER UND KEINE ZIGEUNERRegie: Katrin Seybold; Kamera: Ottmar Schmid, Bert Schweiz; Schnitt: Bettina Lewertoff; in Zusammenarbeit mit Melanie Spitta |
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Brigitta, 9 Jahre alt, wohnt mit ihrer Familie auf einem "Landfahrerplatz" am Rand einer bayerischen Kleinstadt. Dort leben sie nach den überlieferten Sitten und sprechen ihre Muttersprache Romanes. Aus den Erzählungen der Erwachsenen wird deutlich, wie die Diskriminierung der Sinti bis heute fortwirkt.
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ZIGEUNER SEIN(Att Vara Zigarne)Regie, Schnitt: Peter Nestler; Buch: Peter und Szoka Nestler; |
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Dokumentarfilm über die Lage der Sinti und Roma in Deutschland und Österreich, 25 Jahre nach dem Ende des Nationalsozialismus. Zunächst rekonstruiert Nestler in einem Gespräch, mit Dokumenten und Zeugnissen die Verfolgung und Ermordung der Sinti und Roma während des Nationalsozialismus. Dann beschreibt er die Wirklichkeit der ehedem Verfolgten Ende der 60er Jahre und hält so die Folgen der Vergangenheit in der Gegenwart fest. Do., 6.9., 20.00/ Sa., 8.9., 18.00
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ES GING TAG UND NACHT LIEBES KINDZigeuner (Sinti) in AuschwitzRegie: Katrin Seybold; Buch, Kommentar und Übersetzung: Melanie Spitta; Kamera: Alfred Tichawsky; Musik: Duo /Z/ Rudko Kawczynski, Tornado Rosenberg |
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Die dreiteilige Dokumentation entstand aus der Freundschaft einer Sinteza und einer Nichtsinteza. I. "Tag und Nacht": Wanda Pranden, eine Sinteza, erzählt. Sie war eine der ersten, die im Lager gefangen war. II. "Für uns ist die Vergangenheit nicht tot": Hans Braun, ein Überlebender, zeigt Sintifamilien das "Zigeunerlager" Auschwitz-Birkenau. III. "Für unsere Kinder": Sinti lassen ihre Kinder am Leben der Erwachsenen teilhaben. Eine Familie, die mit ihren kleinen Kindern die weite Reise nach Auschwitz gemacht hat, spricht nach dem Besuch im Lager mit ihren Kindern. Fr., 21.9., 20.00/ So., 23.9., 18.00
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AUF WIEDERSEHEN IM HIMMELDie Sinti-Kinder von der St. Josefspflege.Konzeption und Regie: Romani Rose & Michael Krausnick |
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Der eindrucksvolle Film erzählt die Geschichte von 35 Sinti-Kindern, die nach der Deportation ihrer Eltern zunächst in ein katholisches Waisenhaus in Wulfingen gebracht werden. Dort dürfen sie solange bleiben, bis die "Wissenschaftlerin" Eva Justin ihre "verhaltenspsychologischen Untersuchungen" beendet hat. Nach Abschluß ihrer Studien werden die Kinder im Mai 1944 in das sogenannte Zigeunerlager Auschwitz-Birkenau deportiert. Nur vier Jugendliche, die vom Lagerarzt Josef Mengele als Zwangsarbeiter für die Rüstungsproduktion bestimmt waren, überleben den Holocaust. Das Filmprojekt des Heidelberger Dokumentations - und Kulturzentrums Sinti und Roma läßt Überlebende und Zeitzeugen zu Wort kommen, zeigt deren Kindheitsfotos und die im Bundesarchiv entdeckten Orginalaufnahmen der Eva Justin. Nach Auffassung der Regisseure Krausnick und Rose steht das Schicksal der Wulfinger-Kinder symbolhaft für den Völkermord an über 500.000 Sinti und Roma während des Nationalsozialismus. Fr., 28.9., 20.00/ So., 30.9., 18.00 Mit einer Einführung von Anita Awosusi (Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma)
Auch der Kinderfilm ALS UNKU EDES FREUNDIN WAR beschäftigt sich mit dem Leben von Sinti und Roma im aufkommenden Nationalsozialismus. Er ist ein DEFA-Klassiker und empfohlen ab 8 Jahren (Sa., 15.9., 16.00/ So., 16.9., 16.00)
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