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Peter Sempel 20 Jahre Kino-XtremPeter Sempel, geboren in Hamburg und aufgewachsen in Australien, drehte vor zwanzig Jahren seine ersten Punk-Filme. Ein Autodidakt mit großer Leidenschaft nicht nur für die Independent-Szene, sondern auch für Oper, Ballett und Tanz: JUST VISITING THIS PLANET von 1991 beispielsweise ist Kazuo Ohno, der damals 84-jährigen Butoh-Legende gewidmet, die ihm ebenso um dieses Porträt bat, wie auch Jonas Mekas, wie Nina Hagen, Nick Cave oder Lemmy von Motörhead.
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DANDYRegie: Peter Sempel; Kamera: Frank Blasberg, Jonas Scholz und Peter Sempel; Schnitt: Wolf Ingo Römer; Musik: Yello, Nick Cave and The Bad Seeds, Mozart, Einstürzende Neubauten, Jessye Norman, Crass, Beethoven, Tibet, Abwärts, DAF, Mona Mur, Tote Hosen, Birthday Party, Bach und Verdi. |
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DANDY ist ein Wanderer zwischen verschiedenen Welten, verschiedenen Leben, mal gleitet er, mal rast er hin- und her - durch gegensätzliche Kulturen - mit ausschließlich extremen Persönlichkeiten, die weniger schauspielern als sich selbst darstellen, auch wenn Sempel oft 'inszeniert' hat. Traum und Realität sind schwer auseinanderzuhalten. Di., 25.9., 20.00 In Anwesenheit des Filmemachers.
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20 Jahre Kino-XtremDer Kosmos des Peter Sempel
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Drei Filme gleichzeitig, zuweilen zufällig, zuweilen intuitiv nebeneinander gestellt, immer mal wieder einer ausgewechselt, dazu die Musik gemischt aus dem vorhandenen Tonspuren-Material. Blixa Bargeld in der oberen Ecke singt, ja, Schuberts 'Winterreise', links unten versinkt Nina Hagen im 'Ave Maria', eine japanische Flamenco-Tänzerin in der Mitte, dann eine Butoh-Legende vor dem World-Trade-Center - bis schließlich Lemmy von Motörhead in der Mitte auftaucht und nach und nach dröhnend die Klanghoheit übernimmt. Auch Sempel selbst weiß so genau nicht, was sich ergeben wird, welche Klänge, welche Aufnahmen exakt zusammentreffen werden. Und dennoch ist diese Art der Vorführung, die er vor einiger Zeit an der Berliner Volksbühne auf Einladung Christoph Schlingensiefs zum ersten Mal erprobte, keine unpassende. Das assoziative Zusammentreffen von Bildern, Menschen, Musik, Farben prägt auch die einzelnen Filme Sempels. Di., 25.9., 22.00 |
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