![]() |
|
Partigiani - Der Widerstand in Italien 1943-1945Gegen Faschismus und deutsche Besatzung
|
||||
| ||||
PAISÀRegie: Roberto Rossellini; Buch: Sergio Amidei, Federico Fellini, Roberto Rossellini; Kamera: Otello Martielli; Musik: Renzo Rossellini; mit Carmela Sazio, Robert Van Loon, Alfonsino, Dots M. Johnson, Maria Michi, Gar Moore, Hariet White, Renzo Avanzo, Bill Tubbs, Dale Edmonds, Cigolani |
![]() |
|||
|
Rossellinis Klassiker des Neorealismus dokumentiert die politisch-soziale Situation gegen Kriegsende in einer Kombination aus Reportage und Spielhandlung. In sechs Episoden werden die Schlußphase des Zweiten Weltkriegs in Italien, der Vormarsch der Amerikaner und der Kampf der Partisanen geschildert: 1. Eine Italienerin führt US-Soldaten zum Versteck einer deutschen Nachhuttruppe und stirbt im Kampf. 2. Ein GI erlebt durch einen Straßenjungen das soziale Elend im zerstörten Neapel. 3. Die mit einer Enttäuschung endende Romanze zwischen einem US-Soldaten und einer römischen Prostituierten. 4. Eine amerikanische Krankenschwester erfährt vom Tod ihres italienischen Geliebten im Partisanenkrieg. 5. Drei amerikanische Feldgeistliche verursachen bei ihren Gastgebern in einem Kloster Bestürzung, weil nur einer von ihnen katholisch ist. 6. Ein geflohener amerikanischer Kriegsgefangener wird im Partisanenkampf erschossen, als er die Hinrichtung der Widerstandskämpfer verhindern will. Die letzte Episode wurde vor der deutschen Kinopremiere entfernt. Die Archivkopie (Original mit englischen Untertiteln), die uns nur für eine einzige Vorstellung zur Verfügung steht, enthält auch diese Episode. Fr., 15.6., 20.00 |
||||
| ||||
ROM, OFFENE STADT(Roma, città aperta)Regie: Roberto Rossellini; Buch: Sergio Amidei, Federico Fellini, R. Rossellini; Kamera: Ubaldo Arata; Musik: Renzo Rossellini; mit Anna Magnani, Aldo Fabrizzi, Marcello Pagliero, Maria Michi |
![]() |
|||
|
Der Film wurde von Rossellini und seinen Mitarbeitern während der deutschen Besetzung Roms heimlich geplant, aber mit der Produktion begannen sie erst nach dem Einmarsch der Alliierten. Ursprünglich sollte es nur ein kurzer Dokumentarfilm werden über die Ermordung Don Moronis, ein Priester, den die Deutschen 1944 erschossen hatten, aber in seiner endgültigen Fassung wird die Geschichte des Widerstandsführers Manfredi erzählt, der von der Gestapo gejagt wird. Seine Intensität und Unmittelbarkeit erhält der Film hauptsächlich durch eine Darstellung der Auswirkungen des Krieges auf menschliche Werte und Beziehungen, durch seine subtile Vermischung von Dokumentarischem und Fiktionalem und durch die Wut, die ihn prägt und noch heute zu einem eindrucksvollen Werk macht. Außer Anna Magnani und Aldo Fabrizzi bestand die ganze Besetzung aus Laienschauspielern, die alle vor dem trostlosen Hintergrund des kriegsgeschädigten Rom hervorragend authentische Darstellungen bieten. Fr., 22.6., 20.00/ So., 24.6., 22.00/ Di., 26.6., 22.15 |
||||
| ||||
DYNAMIT AM SIMPLONRegie & Buch: Werner Schweizer; Kamera: Samir; Musik: Michel Seigner; Schnitt: Kathrin Plüss, Ronnie Wahli (Videoschnitt); mit Werner Haltinner, Thomas Walter, Rita Rodoni, Michel Hüttner, Bruno Gabsa |
||||
|
In Zusammenarbeit mit einem schweizerischen Bahnarbeiter und einem schweizerischen Geheimdienstmann vernichteten am 21. April 1945 italienische Partisanen in einem Handstreich 64 Tonnen Sprengstoff und bewahrten damit den Simplon-Tunnel, die Verbindung nach Italien, vor der möglichen Zerstörung durch deutsche Heereseinheiten. Im Spannungsfeld von Archivmaterial, persönlichem Erleben und mündlicher Überlieferung vermittelt Werner Schweizer in einem Wechselspiel von Verknotung und Ent-Wicklung ein anschaulich komplexes Bild dieser Aktion und ihrer Hintergründe. Fr., 29.6., 20.00 / Sa., 30.6., 22.00 |
||||
kino@freiburger-medienforum.de |
Zurück zur |